2 Millionen Euro werden investiert

Glinicke baut Lackiererei in Baunatal - Vom Kleinwagen bis zum Transporter

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Hier wird gebaut: Serviceleiter Ingo Flaßpöhler (links) und Glinicke-Geschäftsführer Matthias Welter stehen vor dem neuen Komplex des Autohauses an der Porschestraße in Baunatal.

Vom Kleinwagen „Up“ bis zum Transporter „Crafter“ kann Glinicke in Baunatal demnächst alle Fahrzeugtypen von VW, Audi, Seat und Skoda in einem Stück lackieren.

2 Millionen Euro werden laut Geschäftsführer Matthias Welter in das Gebäude und die moderne Lackier-Technik investiert.

Der Komplex wird mit zwei Lackierkabinen ausgestattet. In die große Kabine passe ein kompletter Kleintransporter XXL, erklären Welter und Serviceleiter Ingo Flaßpöhler. Im Frühjahr gehe die neue Lackiererei an den Start.

Mit dem Angebot stärke man gleichzeitig den Standort Baunatal, so der Geschäftsführer. Dort entstehe der größte Servicestandort der gesamten Glinicke Gruppe. Die Lackiererei könne immerhin täglich 25 Fahrzeuge aufnehmen.

Lackieranlage vor Ort

In den Betrieb kämen künftig Autos von allen Glinicke-Autohäusern aus dem gesamten Raum Kassel. Nur so lohne sich die große Investition, erläutert Welter. „Es ist notwendig, eine eigene Lackieranlage vor Ort zu haben.“ Und Ingo Flaßpöhler ergänzt: „Das ist ein Alleinstellungsmerkmal.“

18 Arbeitsplätze entstehen mit dem Neubau. Damit habe das Unternehmen seit der Neugestaltung der Werkstatt Ende 2016 insgesamt 50 neue Stellen in Baunatal geschaffen, so Welter. Ab Januar arbeiten dann über 100 Frauen und Männer an der Porschestraße.

Zahlen zum Umsatz des Betriebes nennt Welter nicht. Er betont aber: Seit 2014 habe man die Zahl der Durchläufe in der Werkstatt deutlich gesteigert. „Kunden bekommen binnen drei Tagen einen Termin bei uns.“

Einbau von LED-Beleuchtungstechnik

Der Umweltschutz spiele bei der Arbeit der neuen Baunataler Lackiererei eine große Rolle, erklären die Verantwortlichen weiter. Ausgestattet werde die Anlage „mit ganz moderner Filtertechnik“. Zum Einsatz kämen ausschließlich wassergebundene Lacke, betont Welter. 

„Wir greifen nur auf Original-Lacke der Volkswagen AG zurück.“ Klimafreundlich sei außerdem der Einsatz einer neuen Fotovoltaikanlage sowie eines modernen Blockheizkraftwerkes und der Einbau von LED-Beleuchtungstechnik.

Und welche Farben sind bei den Autolacken derzeit angesagt? „Im Trend sind unverändert gedeckte Farben“, sagt Matthias Welter. Es sei jedenfalls noch keine Rückkehr zu den knalligen Autofarben der 70er-Jahre zu beobachten.

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