Erste Arbeiten an der Buckelpiste

Baunatalers Stadteinfahrt Teil von Sanierungsoffensive – Behinderungen ab 4. Januar

Seit vielen Jahren eine Schlaglochpiste: Die zentrale Stadteinfahrt zwischen Kirchbauna und Altenbauna. Jetzt beginnen Voruntersuchungen vor einer Sanierung durch das Land. Archivfotos: Sven Kühling
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Seit vielen Jahren eine Schlaglochpiste: Die zentrale Stadteinfahrt zwischen Kirchbauna und Altenbauna. Jetzt beginnen Voruntersuchungen vor einer Sanierung durch das Land. Archivfotos: Sven Kühling

Baunatal – Eine echte Buckelpiste ist die Strecke auf der Südseite des Baunataler VW-Werks. Doch das soll sich ändern. Bald soll es mit den Sanierungsarbeiten – Autofahrer müssen mit Verkehrsbehinderungen ab dem 4. Januar rechnen.

Seit vielen Jahren ist die autobahnähnliche Strecke auf der Südseite des Baunataler VW-Werkes in schlechtem Zustand. Schlagloch reiht sich an Schlagloch. Die Fahrbahn gleicht einer Buckelpiste. Schon 2015 kündigte die Verkehrsbehörde Hessen Mobil eine baldige Sanierung an. Doch passiert ist seit dem nichts. Jetzt kommt Bewegung in die Sache. Die ehemals als Zentrale Stadteinfahrt bezeichnete vierspurige Straße soll tatsächlich demnächst saniert werden.

Die Landesstraße sei Teil der Sanierungsoffensive des Landes, sagt Hessen-Mobil-Sprecher Marco Lingemann. „Sie wird in den kommenden Jahren erneuert.“

Zentrale Stadteinfahrt von Baunatal

Im Januar gehen die Arbeiten mit Bodenvoruntersuchungen los

Laut Lingemann starten in der nächsten Woche bereits die Bodenvoruntersuchungen. Während dieser Vorphase müssen sich Autofahrer bereits auf geringere Behinderungen – vor allem im Bereich der Auf- und Abfahrten – einstellen, so der Hessen-Mobil-Sprecher. Los geht es im Bereich zwischen Ulmenstraße und Döhne-Kreuzung in Altenbauna. Die Bodenuntersuchungen laufen insgesamt von Dienstag, 4., bis Samstag, 8. Januar.

Ein Großteil der Arbeiten könne unter halbseitiger Sperrung mit Baustellen-Ampel oder einfacher Spurreduzierung auf dem vierspurigen Abschnitt durchgeführt werden, erläutert der Sprecher weiter. Im Bereich der Zu- und Abfahrten seien kurzzeitige Vollsperrungen notwendig.

Hessen Mobil bittet Verkehrsteilnehmer um Verständnis

In der Nacht vom 6. auf den 7. Januar ist ab 20 Uhr die Einfahrt von der Landesstraße in das nördliche Ende der Ulmenstraße sowie die Zufahrt von der Feuerwehr in Richtung Kirchbauna gesperrt. In der Nacht vom 7. auf den 8. Januar muss die Abfahrtsrampe Richtung Feuerwehrstützpunkt gesperrt werden. Der Verkehr wird während der Sperrungen innerörtlich umgeleitet.

Hessen Mobil bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendige Maßnahme sowie die damit verbundenen Einschränkungen.

Hier kommt es bis heute immer wieder zu gefährlichen Situationen: Der kurze Beschleunigungsstreifen in Richtung Autobahn 49 Höhe Kirchbauna.

Übrigens: Ein Gefahrenpunkt ist in den vergangenen Jahren unverändert geblieben. Die kurze Auffahrtspur von der Kirchbaunaer Straße in Richtung A 49 sorgt regelmäßig für brenzlige Situationen. An dieser Stelle fahren beispielsweise die vom VW-Südtor kommenden Lkw in Richtung Autobahn auf die Stadteinfahrt auf. (Sven Kühling)

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