FUSSBALL-HESSENLIGA KSV Baunatal gegen SV Flieden

KSV Baunatal will Samstag gegen SV Flieden Schub aus Last-Minute-Sieg mitnehmen

Zwei junge Männer in Fußballtrikot laufen hinter einem Ball auf Rasen her.
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Durchgesetzt: Baunatals Sebastian Schmeer (vorn) während des Kreispokalspiels in Vellmar im Zweikampf mit OSC-Verteidiger Janik Ziegler.

Nach dem Last-Minute-Sieg beim Hünfelder SV empfängt der KSV Baunatal am Samstag (14.30 Uhr, Parkstadion) den SV Buchonia Flieden und möchte sich den nächsten Dreier holen.

Baunatal – So soll es weitergehen. Nur nicht ganz so knapp. Nach dem Last-Minute-Sieg beim Hünfelder SV am vergangenen Wochenende empfängt Fußball-Hessenligist KSV Baunatal am Samstag (14.30 Uhr, Parkstadion) den SV Buchonia Flieden und möchte sich gegen den Tabellenachten den nächsten Dreier holen.

„Der Sieg in Hünfeld hat uns einen Schub gegeben. Wir haben eine tolle Reaktion und ein anderes Gesicht gezeigt“, gibt sich Baunatals Trainer Tobias Nebe optimistisch.

Personell ist die Lage beim viertplatzierten Gastgeber zwar nach wie vor nicht rosig – zu den Langzeitverletzten Malte Bandowski und Moritz Meuser kommen Rückenprobleme bei Mounir Boukhoutta hinzu.

Geduld als der Schlüssel, Fragezeichen hinter Offensive

„Außerdem sind Manuel Pforr, Maximilian Blahout und Fatih Üstün erkältet, aber ich hoffe natürlich, dass sie im Kader stehen“, sagt Nebe. Besondere Sorge macht sich der 39-Jährige um seine Offensivkraft Sebastian Schmeer, der nach einem Faserriss vor der Rückkehr in den Kader steht.

Gegen Flieden – wie Baunatal ein Dauergast in der Hessenliga – müsse man vor allem geduldig spielen. Die Viererkette Krengel, Künzel, Blahout und Durak habe zuletzt eine konstante Leistung gezeigt und nun gelte es aus einer soliden Verteidigung heraus eigene Tore zu machen.

Wegen der gesundheitlichen Situation von Schmeer stünden noch einige Fragezeichen hinter der Offensivausrichtung der Baunataler.

Auf der anderen Seite haben die Gäste zwar nur ein Torverhältnis von 7:22 aber einen in ihren Reihen, der in der Vergangenheit die Spielzeiten meistens mit mehr als 20 Toren abgeschlossen hat: Fabian Schaub.

Flieden ein unangenehmer Gegner, Schaub ein Top-Stürmer

Selbst nach einem Bruch im rechten Mittelfuß war der 31-Jährige im vergangenen Jahr mit bekannter Stärke zurückgekommen und hat in Flieden noch einen Vertrag bis zum Ende der Saison.

Auch danach könnte es für den Buchonen im Königreich weitergehen, denn er ist dort seit 2003 engagiert und damit nicht gerade ein Wandervogel in der höchsten hessischen Spielklasse.

„Flieden ist ein unangenehmer Gegner und Schaub ein absoluter Top-Stürmer in der Liga“, sagt Niklas Künzel. „Da steckt viel Qualität drin. Auf den müssen wir auf alle Fälle ein Auge haben“, sagt der Innenverteidiger.

Auch deshalb, weil die Gäste alles daran setzen werden, nicht noch weiter in den Tabellenkeller abzurutschen und weil Baunatal seit 2017 auf einen Sieg gegen Flieden wartet.

KSV Baunatal will geschlossen auftreten

Baunatals Torverhältnis von 11:8 ist zumindest deutlich besser als das der Buchonen, „aber Flieden ist trotz der aktuellen Tabellensituation eine Mannschaft, die über den Sturm kommt“, weiß Daniel Borgardt.

Es bleibt also dabei: die Baunataler Viererkette ist am Samstag gefordert, „aber das Parkstadion auch immer für eine Überraschung gut“, erinnert sich Künzel an die letzte Heimniederlage.

Sich einer abermaligen Pleite entgegenzustemmen ist der feste Vorsatz des Trainers: „Wir sind uns der Zweikampfstärke der Fliedener bewusst, aber wir werden geschlossen auftreten“, kündigt Tobias Nebe an. (Martin Scholz)

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