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Gastro-Würfel und neuer Pop-Up-Store in Baunatal

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Von: Sven Kühling

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Pop-Up-Store auf 80 Quadratmetern: Michael Hohmann (von links), Dirk Wuschko, Sylvia Preinstorfer und Manuela Strube zeigen das Schaufenster, das am Marktplatz auf das neue Angebot für Existenzgründer verweist.
Pop-Up-Store auf 80 Quadratmetern: Michael Hohmann (von links), Dirk Wuschko, Sylvia Preinstorfer und Manuela Strube zeigen das Schaufenster, das am Marktplatz auf das neue Angebot für Existenzgründer verweist. © Sven Kühling

Ab Mai soll ein Gastro-Würfel auf dem Marktplatz in Baunatal stehen. Der Block soll immer in der warmen Jahreszeit geöffnet sein und die Innenstadt beleben. Neu ist zudem ein Pop-Up-Store.

Baunatal – Gastronomie mitten auf dem Marktplatz rund um einen modernen Würfel (Cube) mit Dachterrasse, ein neuer Pop-Up-Store mit einem kreativen Angebot in einem ehemaligen Dessous-Laden sowie ein Wasserspielplatz für Kinder in Sichtweite – das alles soll, demnächst die Baunataler Innenstadt bereichern. Unter dem ebenfalls neuen Slogan „Mach Baunatal zu deiner City“ will das Stadtmarketing für einen frischen Wind sorgen. Mit von der Partie sind außerdem das Rathaus und die Raiffeisenbank Baunatal.

Ab Mai soll der Gastro-Cube auf dem Marktplatz stehen, sagen Bürgermeisterin Manuela Strube und Stadtmarketingchef Dirk Wuschko in einem Pressegespräch. Rund um den Würfel werde moderne Getränkegastronomie angeboten, heißt es. Geöffnet werde der Block immer in der warmen Jahreszeit. Das Beste wäre, sagen die Initiatoren, „wenn die Leute von da aus auch noch in die Geschäfte gehen“.

Für das Bewirtungsangebot sucht die Stadt noch Betreiber. Das könnten sowohl bestehende Gastronomiebetriebe als auch Startups sein, heißt es. Die Organisatoren wollen sich offen zeigen – wie auch bei den anderen neuen Angeboten in der City. Der Gastronom könne durchaus jedes Jahr ein anderer sein. „Wir brauchen neue Veranstaltungsideen“, sagt Wuschko. „Wir brauchen neue Akteure, die einzahlen in die City.“

Pop-Up-Store in Baunatal: „Wir gucken, was passiert“

Zum Zeitplan äußert sich die Bürgermeisterin noch vorsichtig. Am Montag müsse der Magistrat dem Konzept für den Cube noch zustimmen, sagt sie. Und: Mit dem Start für den Wasserspielplatz rechne sie im Sommer.

In unmittelbarer Nachbarschaft könnten sich kreative Köpfe in einem Pop-Up-Store einquartieren. Das ehemalige Dessous-Geschäft „hautnah“ ist Ende des Jahres ausgezogen. Jetzt wolle die Raiffeisenbank die 80 Quadratmeter Fläche an Existenzgründer vermieten, erläutern die Vorstände Michael Hohmann und Sylvia Preinstorfer in dem Pressegespräch.

„Wir gucken, was passiert“, sagt Hohmann. Ein Existenzgründer könne in dem Laden, zu dem auch Lagerräume im Keller gehören, erstmal sehen „ob die Idee funktioniert“. Drei Monate sei der Laden vorerst kostenfrei ohne Mietzahlung zu betreiben, so die Initiatoren. „Es ist allerbeste Lage.“ Wünschenswert seien Bewerbungen auch über ein kurzes Video oder eine Whatsapp-Nachricht, ein entsprechender QR-Code ist am Schaufenster des Geschäftes am Marktplatz zu finden.

Für Existenzgründer: „Scheitern ist erlaubt“

„Natürlich hoffen wir, auf diesem Weg einen neuen dauerhaften Mieter für unser Objekt zu finden“, sagt Michael Hohmann. Und Dirk Wuschko ergänzt: „Scheitern ist erlaubt.“ Das Modell könnte dennoch eine Blaupause für andere Vermieter in der Innenstadt sein, wenn deren Läden leer stehen.

Infos zu den neuen Angeboten in der Innenstadt gibt das Stadtmarketing Baunatal, Dirk Wuschko, Friedrich-Ebert-Allee 8a, Tel. 0561/95379580; Raiffeisenbank Baunatal, Peter Hammerschmidt, Tel. 0561/4995118. (Sven Kühling)

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