Handball

Eintracht Baunatal am Samstag zu Gast in Kirchzell

Allmählich wird es ernst: Baunatals Phil Räbiger (links) und Kapitän Marvin Gabriel (rechts) sind heute in Kirchzell gefordert.
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Allmählich wird es ernst: Baunatals Phil Räbiger (links) und Kapitän Marvin Gabriel (rechts) sind heute in Kirchzell gefordert.

Die Drittliga Handballer des GSV Eintracht Baunatal spielen gegen den TV Kirchzell und haben die Chance ihre Serie von bereits drei Niederlagen in Folge zu beenden. 

Drei Niederlagen in Folge reichen aus. Am Samstag, 8.02.2020, (19.30 Uhr/Parzivalhalle in Amorbach) wollen die Drittliga-Handballer des GSV Eintracht Baunatal beim TV Kirchzell ihre unschöne Serie von drei Niederlagen in Folge beenden.

„Angst vorm Abstiegsgespenst haben wir nicht gerade. Wir haben schon Schlimmeres durchgestanden“, sagt Rückraumspieler Phil Räbiger vor der Fahrt zum TV Kirchzell. Obwohl der Ort im Bundesland Bayern liegt, ist der Verein dem Handballkreis Odenwald-Spessart zugeordnet und rangiert im Moment auf dem 15. und vorletzten Tabellenplatz.

Trainer will Team auf oberen 10 Tabellenplätzen sehen

Die Baunataler rangieren auf dem elften Tabellenplatz. „Der Kopf rattert schon ein bisschen. Das wir zuletzt schon wieder am Anfang der zweiten Halbzeit einen Einbruch hatten, ist eindeutig eine Kopfsache und nicht dem dünnen Kader geschuldet“, sagt Eintracht-Trainer Dennis Weinrich, der sein Team lieber auf einem einstelligen Tabellenplatz sehen würde.

Dies vor allem auch vor dem Hintergrund, ob Nußloch und Northeim es schaffen, ihre finanzielle Situation für eine weitere Saison in der 3. Liga in den Griff zu bekommen. 

Auch deshalb könnte es noch die eine oder andere Überraschung in der Liga geben – ein gesunder Platz im Mittelfeld scheint also einmal mehr erstrebenswert, wie auch Torwart Marian Mügge durchblicken lässt: „Sorgen haben wir nicht direkt, aber natürlich wollen wir nicht in den Abstiegskampf verwickelt werden.“

Eintracht will sich auf sich selbst konzentrieren

Um das zu vermeiden, hat Dennis Weinrich zusammen mit seiner Mannschaft noch einmal über die letzte Niederlage gegen Dutenhofen gesprochen. „Wir gehen zu wenig Wege. Und gegen Kirchzell werden wir stärker nach vorn verteidigen“, fordert der GSV-Trainer.

Das scheint auch angebracht zu sein, denn der TV Kirchzell steht zwar auf einem Abstiegsplatz, hofft aber trotz etlicher Umbrüche – zum Saisonende wird Trainer Andreas Kunz durch Heiko Karrer ersetzt – auf einen Verbleib in der 3. Liga.

„Wir werden uns auf alle Fälle auf uns selbst konzentrieren und dabei alles geben“, sagt Dennis Weinrich. Dabei fehlen ihm neben dem Langzeitverletztem Felix Rehberg Sven Vogel (Nasenbruch) und Florian Weiß (Muskelfaserriss).

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