Stadt berichtet über Ergebnis von Laboruntersuchungen

Nach Fischsterben in Baunatal: „Keine Auffälligkeiten im Bauna-Wasser“

Feuerwehr im Einsatz: Die Brandschützer aus Baunatal sammelten am vergangenen Donnerstag die toten Tiere ein.
+
Feuerwehr im Einsatz: Die Brandschützer aus Baunatal sammelten am vergangenen Donnerstag die toten Tiere ein.

Die von der Stadt Baunatal beauftragte Untersuchung des Bauna-Wassers in einem Labor hat bislang keine Hinweise auf eine Ursache ergeben, die in der vergangenen Woche zu einem Fischsterben in dem Bach geführt hatte.

Baunatal - Stadtsprecherin Susanne Bräutigam sagt: „Die Untersuchungsergebnisse der Wasserproben weisen keine Auffälligkeiten auf. Hinweise und Rückschlüsse auf mögliche Ursachen oder Verursacher konnten nicht ermittelt werden. “Von Mitarbeitern des Verbandes für Abwasserbeseitigung und Hochwasserschutz Baunatal-Schauenburg (VAH) seien am vergangenen Donnerstag an acht unterschiedlichen Stellen im Verlauf der Bauna, von oberhalb der Kläranlage Kirchbauna bis nach Guntershausen, Proben gezogen worden, um den Einfluss einer möglichen unerlaubten Einleitung abschätzen zu können, so die Sprecherin.

Am vergangenen Mittwoch hatten Reiterinnen unterhalb von Kirchbauna tote Fische in der Bauna entdeckt. Am Donnerstag meldeten auch Anwohner aus Guntershausen das Fischsterben aus dem Bereich des Stadtteils. In Guntershausen mündet die Bauna in die Fulda. Die Polizei sprach später von Hunderten toten Tieren in dem Abschnitt. Sie schaltete das Kommissariat für Umweltdelikte ein. Die Fische wurden von Mitgliedern der Feuerwehr eingesammelt.

Parallel zur Wasseruntersuchung durch den VAH hatte die Untere Wasserbehörde beim Kreis die Fische untersuchen lassen. Vom Veterinärmedizinischen Landeslabor gebe es aber bislang kein Ergebnis, so Kreissprecher Harald Kühlborn. (Sven Kühling)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.