Motto "Trolle und Feen"

Mit Fabelwesen fürs Leben lernen: Baunataler Spielmobil bald wieder auf Tour

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Machen märchenhaftes Programm mit dem Spielmobil Augustine: Leiterin Loreta Lieber und Sozialpädagoge Michael Pflüger sind ab August mit ihren Kollegen in ganz Baunatal unterwegs. Ihr Programm trägt den Titel „Trolle und Feen“. 

Baunatal. Wirft man einen Blick ins Innere des Spielmobils Augustine, wird klar: Hier steckt viel Spaß drin. Was Fünf- bis Zwölfjährige ab August erwartet, stellen wir hier vor. 

Nach der Sommerpause sind die Pädagogen des Spielmobils wieder in den Baunataler Stadtteilen unterwegs, um ein Programm für Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren anzubieten. Wir haben ihnen einen Besuch abgestattet und stellen das Programm vor, was die Kinder demnächst erwartet.

Fest steht, unter dem Motto „Trolle und Feen“ wird es märchenhaft. Die Idee: „Trolle und Feen mögen ihre Heimat und sind sehr mit ihr verbunden“, sagt Loreta Lieber, Leiterin des Projekts Spielmobil der Stadt Baunatal. „Sie wollen ihre Heimat aber auch verändern, natürlich zum Guten“, betont die 55-Jährige.

Deswegen erwartet die Kinder ein ganz praktisches Programm, bei dem sie zum Beispiel Insektenhotels oder eine Kräuterspirale in der Holzwerkstatt bauen, aber auch viele verschiedene Dinge basteln können – zum Beispiel eigene Troll- und Feenfiguren.

Alle Hände voll zu tun: Michael Pflüger mit einer der unzähligen Kisten im Spielmobil Augustine.

Außerdem gibt’s einen Bewegungsparcours und viele große und kleine Spiele: „Ganz neu haben wir unsere große Murmelbahn, die die Kinder selbst aufbauen können. Die war schon beim Baunataler Stadtfest ein Renner“, sagt Sozialpädagoge Michael Pflüger (45). „Der Druck auf die Kinder steigt, darum geht’s bei uns vor allem um Spaß – die Fünf- bis Zwölfjährigen sollen spielend lernen, wie sie zum Beispiel Werkzeuge benutzen, wie Schwerkraft funktioniert, wie sie sich gut ernähren können“, so Leiterin Lieber. Dazu schlüpfen insgesamt vier Mitarbeiter des Spielmobils in verschiedene Rollen und lassen die Kinder daran teilhaben.

Mit dem Spielmobil wolle die Stadt Baunatal etwas für das Bildungsangebot in der Kommune tun und die Familienfreundlichkeit erhöhen, so Stadtsprecherin Susanne Bräutigam. Das mache die Stadt nicht nur für Familien von außerhalb attraktiver, die zuziehen wollen, sondern auch für Betriebe, die Baunatal als Standort in Erwägung ziehen. 2018 sind für das Spielmobil Baunatal Mittel in Höhe von 250.000 Euro im Haushalt vorgesehen.

Hintergrund: Hier hält das Spielmobil in diesem Jahr

Das Projekt Spielmobil wurde 1988 ins Leben gerufen. Es ist regelmäßig auf Festen von Grund- und Musikschulen, aber auch beim Kultursommer Nordhessen, dem Sommerfest im Flüchtlingsheim und beim Baunataler Stadtfest vertreten. Das Angebot ist offen und kostenlos. An diesen Standorten wird es ab August zu festen Terminen – immer zwischen 15 und 18 Uhr – zu Gast sein: 

• 13. bis 16. August, Großenritte, Alte Schule im Grünen Weg 

• 20. bis 23. August, Hertingshausen, Spielplatz am City Club 

• 27. bis 30. August, Rengershausen, Rodelbahn im Eichboden 

• 3. bis 6. September, Kirchbauna, Sportplatz 

• 10. bis 13. September, Guntershausen, Sportplatz an der Fulda 

• 17. bis 20. September, Altenritte, Bolzplatz Fischteiche 

• 22. September zum Weltkindertag, 15 bis 18 Uhr, Marktplatz in Baunatal

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