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Nach zwei Jahren Pause ist der Nikolausmarkt in Baunatal wieder zurück

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Von: Eike Rustemeyer

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Der traditionelle Nikolausmarkt in Baunatal läutet in diesem Jahr wieder die Weihnachtszeit ein.
Der traditionelle Nikolausmarkt in Baunatal läutet in diesem Jahr wieder die Weihnachtszeit ein. © Peter Dilling/ Eike Rustemeyer

Mit Glühwein und Bratwurst - Nach zwei Jahren Verzicht ist er nun wieder da. Der Nikolausmarkt in Baunatal findet dieses Jahr endlich wieder statt. Nur die Dauer hat sich nach Corona verändert.

Baunatal – Zwei Winter in Folge gab es für die Menschen in Baunatal keine heißen Getränke, Bratwürste oder Bratäpfel auf dem städtischen Marktplatz. In diesem Jahr soll er nun aber zurückkehren – der Nikolausmarkt. In der Zeit vom 2. bis zum 6. Dezember kann wieder in weihnachtlichem Ambiente geschlemmt, geschlendert und gekauft werden. Jeden Tag ab 16 Uhr öffnen die 22 Stände auf dem Markt ihre Tore. Ausrichter ist, wie immer, das Baunataler Stadtmarketing.

Fans des Nikolausmarktes wird es bereits aufgefallen sein, der Markt kehrt mit fünf Tagen wieder zur traditionellen Ausstellungsdauer zurück. In den letzten Jahren vor Corona hatte der Markt auch zehn Tage gedauert. Grund für die Rückkehr zur alten Länge ist jetzt die Energiekrise und die dünne Personaldecke bei den Ausstellern, teilt das Stadtmarketing in einer Pressemitteilung mit. „Wir haben eine Situation, in der man handeln muss“, erklärt Dirk Wuschko, Leiter des Stadtmarketings. Man wolle einen Beitrag für das Stromsparziel der Stadt von 15 Prozent leisten.

Trotz zwei Jahren Coronapandemie und aktueller Krisensituation, oder gerade auch deswegen, glaubt Wuschko, dass die Baunataler Vorfreude auf den Nikolausmarkt verspüren. „So was bringt die Menschen zusammen“, sagt er. Seine Erfahrung würde zeigen, dass gerade die kleineren und gemütlicheren Märkte beliebter als die großen und überlaufenen seien. Baunatal spreche mit seinem Unterhaltungsprogramm von lokalen Vereinen und vielen regionalen Ausstellern vor allem die an, die Freude am Wiedersehen bekannter Gesichter in familiärer Atmosphäre haben.

Neben den klassischen Speisen und Getränken, wie Bratwurst vom Großenritter Sportverein oder Glühwein vom Weingut Rebenhof, wird es auch viel Handgemachtes und Dekoratives geben. Beispielsweise bietet „Prigges Keramikhof“ aus Baunatal, der erstmals einen Stand auf dem Markt aufbauen wird, Keramik an.

Den traditionellen Abschluss wird am 6. Dezember um 16.30 Uhr wie immer die Einfahrt des Nikolauses mit seinen Engeln auf den Marktplatz darstellen. Nachdem der bärtige Mann auf seinem Thron Platz genommen hat, wird die Baunataler Feuerwehr den Kindern Geleitschutz geben, damit sie ihre Lieder und Gedichte vortragen können.

Wuschko selbst freue sich auch auf den Markt, wenn denn das Wetter mitspielt. „Bei 20 Grad macht das doch keinen Spaß“, witzelt er.

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