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Baunataler Parlament entscheidet am Montag über Sportbad

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Von: Sven Kühling

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Trainingsbetrieb im Sportbad: Mit Ende der Herbstferien sollen die Vereine ins Freizeitbad umziehen. Archivfoto: Sven Kühling
Trainingsbetrieb im Sportbad: Mit Ende der Herbstferien sollen die Vereine ins Freizeitbad umziehen. © Sven Kühling

Vermutlich ab Montag, 10. Oktober, wird die Energiekrise verstärkt die öffentlichen Einrichtungen in Baunatal treffen. Mit Beschluss des Stadtparlamentes könnte ein Maßnahmenplan zur Gasmangellage in Kraft treten. Nach den Herbstferien soll laut diesem dann das Sportbad im Aqua-Park komplett geschlossen werden. Die Stadtverotrdnetenversammlung tagt am Montag ab 18 Uhr in der Baunataler Stadthalle.

Baunatal – Von einem positiven Votum des Parlamentes zu den Vorschlägen aus dem Rathaus ist auszugehen. Im Haupt- und FInanzausschuss haben die Fraktionen laut Stadtsprecherin Susanne Bräutigam bereits einstimmig Ja zu dem Vorhaben gesagt. „Die Maßnahmen treten mit Beschluss in Kraft“, erläutert sie. Die Schließung des Sportbades komme erst mit Ende der Herbstferien.

Die Verwaltung geht davon aus, dass durch die Herausnahme des Bades bis März allein 750 000 Kilowattstunden (kWh) Wärme und 200 000 kWh Strom gespart werden können. Insgesamt will das Rathaus mit dem Maßnahmenpaket 1,6 Millionen kWh einsparen. 22 000 kWh wurden laut Bürgermeisterin Manuela Strube (SPD) bereits durch Sofortmaßnahmen seit Ende Juli eingespart.

Unter anderem blieben im September die Heizungen in Sportheimen und Dorfgemeinschaftshäusern noch ausgeschaltet. Jetzt werden diese aber nach und nach in Betrieb genommen – mit maximal 19 Grad.

Laut Strube werden Vereine und Schulen nach den Ferien aus dem Sportbad in das benachbarte Freizeitbad umziehen (HNA berichtete). Der Unterricht für Schüler soll zwischen 8 und 15 Uhr stattfinden. Dann wird das Bad geteilt für den allgemeinen Badbetrieb und die Sparten der Vereine. Laut Strube wurde in mehreren Gesprächen eine einvernehmliche Lösung gefunden.

Das sieht etwa Gunnar Ranft, Vorsitzender der DLRG Baunatal, anders. Im Juni habe die DLRG noch durch den Einsatz von Rettungsschwimmern die Freibadsaison gerettet, sagt er. „Leider wurde das aktuell schnell vergessen bei der Festlegung der Wasserzeiten.“ (Sven Kühling)

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