Philipp Wagner ist stellvertretender Stadtbrandinspektor

Neuer Vize-Chef bei der Baunataler Feuerwehr hat Verantwortung für 200 Kameraden

+
Neuer stellvertretender Stadtbrandinspektor von Baunatal: Philipp Wagner ist 31 Jahre alt und wohnt in Großenritte. 

Philipp Wagner ist der neue stellvertretende Stadtbrandinspektor der Freiwilligen Feuerwehr in Baunatal. Ende Oktober wurde er offiziell von Bürgermeisterin Silke Engler dazu ernannt.

Wagner folgt auf Ralf Hülbeck, der sich nach fünf Jahren nicht zur Wiederwahl hat aufstellen lassen.

Wagner, 31 Jahre alt, ist bereits seit 2000 in der Feuerwehr Baunatal aktiv und startete in der Jugendwehr. Er war unter anderem Jugendwart, Gruppenführer und ist seit 2018 stellvertretender Wehrführer in der Stadtteilwehr Großenritte, hat also noch bis Anfang 2020 zwei Posten. „Stadtbrandinspektor Ralf Seitz ist auf mich zugekommen und hat gefragt, ob ich das Amt des Stellvertreters übernehmen möchte“, sagt Wagner. Nach einiger Überlegung hat er zugesagt.

Verantwortung bei Feuerwehreinsätzen

Sein Einstieg sei bisher gut gewesen, er befinde sich noch in der Einarbeitung und müsse die Abläufe noch genau kennenlernen. Zu den Aufgaben des stellvertretenden Stadtbrandinspektors gehören laut Wagner die Einsatzleitung, die Terminkoordination, die Technik und die Einsatzplanung. 

Wagner entscheidet also darüber, wie bei Einsätzen vorgegangen wird und trägt bei Einsätzen die Gesamtverantwortung, wenn Seitz nicht da ist. „Mit ihm stimme ich mich immer wieder ab“, so Wagner. Derzeit, in der Einarbeitungszeit, begleite Seitz ihn noch zu den Einsätzen.

Das Amt des Stadtbrandinspektors und des Stellvertreters sind ehrenamtliche Tätigkeiten. „Das ist schon zeitaufwendig“, sagt Wagner: Rund drei bis vier Stunden administrative Arbeit fielen pro Woche an, ohne die Einsätze dazuzurechnen. Wagner macht es aber Spaß und es gefällt ihm, Menschen zu helfen, wie er sagt. 

Mitgliedermangel in Baunatal kein Problem

Früher hat Wagner in Großenritte gearbeitet, seit vergangenem Jahr ist er bei B. Braun in Melsungen tätig. „Die Anfahrt ist zwar etwas länger, aber das passt schon“, sagt er. Sein Beruf und sein Ehrenamt seien gut miteinander vereinbar.

Die ehrenamtliche Aufgabe jetzt im Vergleich mit der als Wehrführer in Großenritte sei anders: „Die Verantwortung ist sehr groß.“ Mit Seitz sei er für mehr als 200 Kameraden zuständig im gesamten Baunataler Stadtgebiet. Sein Ziel ist es, den Standard der Feuerwehr zu halten und weiter zu verbessern. 

Während andere Vereine und Feuerwehren bereits mit dem Mitgliedermangel kämpfen, sei das Problem in Baunatal noch nicht so groß. „Wir haben zum Glück eine konstante Mitgliederzahl“, sagt Wagner und hofft, dass das so bleibt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.