Umbau der Hauptstelle kostete 1,3 Millionen Euro

Raiffeisenbank in Baunatal lockt mit hellen Räumen

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Infos auf Bildschirmen: Vorstand Michael Hohmann zeigt, wie man beispielsweise die Immobilienangebote auf dem Touchscreen aufruft.

Baunatal – Weiße Tresen für das Kundengespräch und ebenso helle Ablagepodeste stehen jetzt auf dem Natursteinboden in der Hauptstelle der Raiffeisenbank in Baunatal.

Auf allen Arbeitsflächen gibt es Holzelemente, auch die Glasfronten im Kundenbereich werden durch Türen aus dem gleichen Holz unterbrochen. Das sorgt für eine wohnliche Atmosphäre in den frisch gestalteten Räumen in der Innenstadt. Über allem leuchtet ein blauer Himmel, der per Lichtinstallation eingeblendet wird. Seit gestern hat die Raiffeisenbank Baunatal am Europaplatz nach dem Umbau wieder für die rund 18 500 Kunden sowie alle anderen Interessierten geöffnet. Am morgigen Samstag wird von 8.30 bis 11 Uhr mit einem Tag der offenen Tür der Abschluss der seit über einem Jahr laufenden Modernisierung gefeiert.

1,3 Millionen Euro hat das regionale Geldinstitut nach Angaben der Vorstände Michael Hohmann und Friedhelm Mette in die Neugestaltung der Hauptstelle investiert. Brandschutzauflagen hätten für eine leichte Kostensteigerung gesorgt, so Mette. „Das hält sich aber in überschaubarem Rahmen.“

Mit dem Umbau ist auch die Digitalisierung des Bankgeschäftes in das Hauptgebäude eingezogen. Sechs große Bildschirme wurden installiert. Der Kunde kann sich jetzt per Touch-Bildschirm etwa über die Immobilienangebote informieren. Auf einem Großbildschirm im SB-Bereich sollen die Besucher zudem über regionale Ereignisse und das Kino-Programm unterrichtet werden. Begleitet wird er dort von Grimm’schen Märchenfiguren, wie Schneewittchen und den sieben Zwergen, dem gestiefelten Kater und den Bremer Stadtmusikanten, die als Scherenschnitte eine lange Glasfront zieren.

Völlig neu ist auch der Kassenbereich. Die Kunden haben ab sofort die Möglichkeit, Transaktionen mit Bargeld in einem gesonderten Raum, der sogenannten Diskret-Kasse, abzuwickeln. Insgesamt wurde der Kassenbereich mit dem Umbau deutlich verkleinert. Friedhelm Mette bringt den Wandel hin zu der Digitalisierung von Bankgeschäften mit einem Augenzwinkern auf den Punkt: „Was wollen wir mit einer Hauptkasse, wenn das Bargeld abgeschafft wird.“

Überhaupt spielt Papier bei der Raiffeisenbank kaum noch eine Rolle. In den fünf Beratungsbüros liegt kein Blatt mehr. Jeder Kunde, so Hohmann, betrete bei seinem Termin mit dem Kundenberater einen komplett aufgeräumten Raum. „Das papierhafte Präsentieren soll der Vergangenheit angehören.“

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