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Sechs Baunataler Spielplätze auf dem Prüfstand

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Von: Sven Kühling

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Kaum genutzt: Manche Spielplätze werden heute kaum noch besucht. In Baunatal sollen jetzt einige Flächen auf den Prüfstand gestellt werden. Dieses Symbolfoto entstand in Nordrhein-Westfalen. Archivfoto: Marius Becker/dpa
Kaum genutzt: Manche Spielplätze werden heute kaum noch besucht. In Baunatal sollen jetzt einige Flächen auf den Prüfstand gestellt werden. Dieses Symbolfoto entstand in Nordrhein-Westfalen. © Marius Becker/dpa

Hier ein Klettergerüst, da ein Federtier und manchmal auch eine Schaukel und ein Sandkasten – manche Spielplätze sind in die Jahre gekommen und werden von Kindern kaum noch genutzt. Die Stadt Baunatal hat laut Stadtsprecherin Susanne Bräutigam insgesamt 61 Spielplätze in ihren sieben Stadtteilen. Jetzt werden die nur wenig besuchten Flächen genauer unter die Lupe genommen.

Baunatal – Hintergrund für die Aktion seitens des Rathauses sei ein Antrag der CDU aus dem Jahr 2020, erläutert Bräutigam. Aus den politischen Gremien heraus sei der Auftrag an die Verwaltung zur Überprüfung der Spielplätze gekommen.

„Es gibt beispielsweise eine Änderung in der Altersstruktur in manchen Wohnsiedlungen“, nennt die Sprecherin einen Punkt, der möglicherweise zu einer geänderten Nutzung von Spielflächen geführt hat.

Ein weiterer Punkt ist nach Angaben der Sprecherin die Konkurrenz zu neueren Spielflächen. So würden bei größeren Wohnprojekten immer auch Spielplätze angelegt. Und die seien natürlich dann wesentlich attraktiver als die alten Anlagen. „In Neubaugebieten sind die oft schöner“, sagt Bräutigam.

Sechs Spielplätze seien vom Rathaus herausgefiltert worden, die kaum noch bespielt werden. Das sind im Einzelnen: Elisabeth-Selbert-Straße, Altenbauna; Hermine-Körner-Straße, Altenbauna; Buchenweg, Altenbauna; Am Waimersberg, Rengershausen; Burgbergsraße, Großenritte sowie Meisenweg, Altenritte.

„Diese werden kaum noch, oder gar nicht mehr genutzt“, so die Stadtsprecherin. Mittlerweile gibt es zu jedem Platz eine Anwohnerversammlung. Dabei werde eine neue Nutzung geprüft, erläutert Susanne Bräutigam weiter. „Wir sind für alle Ideen offen.“ (Sven Kühling)

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