Amtsantritt von Bürgermeisterin Manuela Strube

Landtagspräsident: „Sie ist ein Gewinn für Baunatal“

Amtseinführung: Trotz FFP2-Maskenpflicht sorgten Erster Stadtrat Daniel Jung (von links), die neue Bürgermeisterin Manuela Strube und Stadtverordnetenvorsteher Reiner Heine für eine besondere Stunde im Baunataler Parlament.
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Amtseinführung: Trotz FFP2-Maskenpflicht sorgten Erster Stadtrat Daniel Jung (von links), die neue Bürgermeisterin Manuela Strube und Stadtverordnetenvorsteher Reiner Heine für eine besondere Stunde im Baunataler Parlament.

„Alles wird gut, alles wird schön.“ Landtagspräsident Boris Rhein (CDU) zitierte zur Amtseinführung von Baunatals neuer Bürgermeisterin Manuela Strube (SPD) am Montag in der Stadthalle deren Leitspruch. Per Videobotschaft sprach Rhein zu den Stadtverordneten, etwa 50 Gästen und zum neuen Stadtoberhaupt selbst. Strube machte ihrem Leitgedanken folgend dann auch alles gut und brachte die Amtseinführung, den Amtseid bei Stadtverordnetenvorsteher Reiner Heine (SPD) sowie ihre Antrittsrede souverän hinter sich.

Baunatal – Landtagspräsident Boris Rhein ging aber auch auf den Abschied der Landtagsabgeordneten aus der Landeshauptstadt ein. „Sie ist ein Gewinn für Baunatal und ein Verlust für Wiesbaden“, sagte er. Strube verriet am Rand der Sitzung, dass es in Wiesbaden zahlreiche kleine Abschiede „mit vielen Tränen“ gegeben habe. Und: Vor der Amtseinführung sei sie schon ordentlich aufgeregt.

Vorgängerin Silke Engler (SPD) sprach als neue Vizelandrätin und gleichzeitig in Vertretung des erkrankten Söhrewalders Michael Steisel (SPD), der Vorsitzender der Bürgermeister-Kreisversammlung ist.

Fast genau auf den Tag vor drei Jahren hatte Engler selbst ihre Tätigkeit an der Rathausspitze der VW-Stadt angetreten. „Bürgermeisterin zu sein, das ist ein Amt, das einen selbst ausfüllen soll“, sagte sie. „Es soll aber auch die Stadt ausfüllen.“ Natürlich hätten ihre Vorgänger – Grenacher und Schaub – große Fußspuren hinterlassen. Aber man müsse selbst dafür sorgen, Fußspuren zu hinterlassen. Dazu ermunterte Engler auch Manuela Strube.

Anfang Januar will die 41-jährige Kirchbaunaerin im Rathaus loslegen. „Auf dich wartet ab dem 3. Januar keine leichte Aufgabe, denn die Anforderungen und Entscheidungen, die auf dich zukommen, sind vielfältig und müssen unterschiedlichen Interessen gerecht werden“, sagte Parlamentsvorsitzender Reiner Heine. Außerdem dankte er ausdrücklich Erstem Stadtrat Daniel Jung (SPD), der in den vergangenen Wochen „eine Verdoppelung der Arbeit“ zu bewältigen hatte. „Immer mit einer gleichbleibend guten Laune, was angesichts der derzeitigen Pandemielage und der daraus resultierenden Probleme sowie unserer Haushaltsprobleme sicherlich nicht immer leicht war.“

Die neue Bürgermeisterin dankte in ihrer ersten großen Rede vor dem Parlament zunächst Mann und Kindern. Dann betonte sie: „Baunatal und ich gehören einfach zusammen. Hier bin ich auch geerdet.“Als einige inhaltliche Schwerpunkte ihrer künftigen Arbeit nannte sie „Mobilität mit Augenmaß“, Klima- und Umweltschutz sowie die Förderung des Ehrenamtes. Außerdem kündigt Strube „ein Rathaus der Kommunikation“ an.

Übrigens: Mit dem Amtsantritt von Manuela Strube tritt Ehemann Christian als Vorsitzender der SPD-Fraktion im Stadtparlament zurück. Als Nachfolger ist bereits Udo Rodenberg gewählt. (Sven Kühling)

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