Schlechter Zustand der Strecke 

Wegen Gefahr für Radfahrer: Straße zwischen Oberzwehren und Kirchbauna ausgebessert 

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Wurde repariert: Die Schlaglöcher in der Landesstraße zwischen Oberzwehren und Kirchbauna hat die Verkehrsbehörde kürzlich nach HNA-Berichterstattung mit Heißasphalt bearbeitet. 

Baunatal. Es geht voran bei der Landesstraße zwischen Oberzwehren und Kirchbauna: Die Verkehrsbehörde Hessen Mobil hat jetzt einige Stellen in Angriff genommen. Grund dafür waren Gefahren für Rad- und Autofahrer auf dem Abschnitt. 

„Die zuständige Straßen- und Autobahnmeisterei Gudensberg gewährleistet den verkehrssicheren Zustand der Strecke bis zur grundhaften Erneuerung. In diesem Rahmen wurden punktuell Schadstellen mit Heißasphalt ausgebessert“, teilt Behördensprecher Horst Sinemus auf HNA-Anfrage mit.

Der Sprecher betont, dass die Reparaturen keinen Einfluss auf die Sanierungsoffensive des Landes Hessen hätten: Die Strecke werde im Zeitraum zwischen 2020 und 2022 grundhaft erneuert, sagt Sinemus.

Über Jahre hingewiesen

Hier blieb Wiegand nach eigenen Angaben hängen: Im Schlagloch verschwindet sein Zeigefinger mindestens bis zur Hälfte.

Auf eine Sanierung baut auch die Stadt Baunatal: „Wir begrüßen die Reparaturen an der Strecke sehr und finden es wichtig, dass Verkehrsteilnehmer jetzt gefahrloser dort fahren können“, sagt Sprecherin Susanne Bräutigam. Dennoch müsste die Straße in jedem Fall grundhaft saniert werden, denn trotz der Reparaturen sei sie marode.

Die Stadt hatte Hessen Mobil in den vergangenen Jahren mehrfach auf den schlechten Zustand der Strecke hingewiesen. „Wenn unser Anklopfen dazu beigetragen hat, dass die Verkehrsbehörde jetzt gehandelt hat, freut uns das natürlich“, sagt Bräutigam.

Freude über die Maßnahmen von Hessen Mobil herrscht auch bei Andreas Wiegand aus Baunatal. Er hatte sich zuletzt über die Strecke beschwert und beschrieben, wie er durch die starken Schlaglöcher und die Streckenführung in Richtung Kirchbauna einst fast schwer gestürzt wäre (HNA berichtete): „Es ist gut, dass Hessen Mobil hier reagiert und die Verkehrssicherheit verbessert hat.“ Laut Wiegand wäre es eine Zumutung gewesen, wenn bis 2020 auf der Strecke keine Reparaturen durchgeführt worden wären. Vorerst seien die gefährlichen Streckenteile ausgebessert: „Mit meinem Fahrrad kann ich dort jetzt jedenfalls nicht mehr hängen bleiben und aufgrund von Schlaglöchern stürzen“, sagt Wiegand.

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