Anbau an Baunataler Cineplex-Kino fast fertig

Vor dem Filmspaß in den Zauberwald

Wie im Wald: Im neuen Saal „Zauberwald“ gibt es vor jeden Film ein Intro mit Musik und Vogelgezwitscher. Betreiber Wolfgang Schäfer hat hier auf einem der Deluxe-Sessel Platz genommen.
+
Wie im Wald: Im neuen Saal „Zauberwald“ gibt es vor jeden Film ein Intro mit Musik und Vogelgezwitscher. Betreiber Wolfgang Schäfer hat hier auf einem der Deluxe-Sessel Platz genommen.

Der Anbau an Baunataler Cineplex ist fast fertig – Es gibt drei neue Motto-Säle und ein „Club 8“-Kino mit Sofas.

Baunatal - Wer ab sofort den Kinosaal 10 des Baunataler Cineplex betritt, der wird vor Filmbeginn in einen Zauberwald entführt. Vögel zwitschern ringsherum, auf der Leinwand laufen Bilder aus dem Wald, mit den Reizen aus allen Jahreszeiten. „Zauberwald“ ist das Motto für den neuen Kinosaal, der mit drei weiteren Sälen binnen eines Jahres in einem Anbau am Haupthaus an der Friedrich-Ebert-Allee in der Baunataler Innenstadt entstanden ist.

Am Donnerstag, 29. Oktober, werden der „Zauberwald“ und der benachbarte Saal „Apollo 9“, der die Kinobesucher quasi schwerelos mit in das Weltall nimmt, eröffnet. Jeder Gast bekomme in diesen Räumen zu Beginn des Besuchs ein Intro präsentiert, erläutert Kinobetreiber Wolfgang Schäfer. Das Cineplex habe mit dieser Idee ein eigenes Label geschaffen.

Genau so eine Marke des Kasseler Unternehmers ist ein mit Sofas ausgestatteter Kinosaal mit dem Namen „Club 8“, den es ähnlich schon im Kasseler Capitol gibt. 51 Plätze auf Sofas und Sesseln stehen im Baunataler Cineplex bald zur Verfügung, in Kassel sind es 22. Dieser und ein weiterer Kinosaal, der filmisch an eine Unterwasserwelt angelehnt ist, sollen dann bis zum Jahresende fertig sein. Die Ausstattung der Räume sei mit Licht- und Tontechnik auf einem ganz modernen Stand. Laut Schäfer verwende man für die „Club 8“-Möbel Materialien aus London, Paris und aus Südkorea. „Wir haben hier internationales Flair.“

Alle neuen Säle, so betont der Betreiber, könne man beispielsweise auch für Firmenevents und private Filmabende samt Catering buchen. Die Gruppen können dort etwa auch Sportevents oder Serien von Streaming-Diensten anschauen. Die Coronakrise hatte den Baufortschritt laut Schäfer vorübergehend gefährdet. Zwischenzeitlich, so sagt er, habe er über die Varianten nachgedacht, zunächst lediglich die Bodenplatte für den Anbau fertigzustellen oder zumindest einen Rohbau zu errichten. Dann habe er sich aber unter Ausschöpfung von Reserven dazu entschieden, den Anbau komplett zu realisieren.

Auch wenn Wolfgang Schäfer wegen Corona nur 25 Prozent seiner Plätze in den bald insgesamt zehn Sälen belegen darf, ist er weiter optimistisch. „Das Thema Kino ist da“, sagt er. „Wir sehen, dass die Leute kommen.“

Übrigens: Für den Saal mit dem Wasserthema suchen die Kinobetreiber noch einen Namen. Vorschläge sollen von den ersten Besuchern eingeholt werden. (Sven Kühling)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.