Ausrüstung und Kabinen

Mit den Profis aufs Eis: VW-Ferienbetreuung besucht die Kassel Huskies 

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Für viele der Höhepunkt: Lara (8), Lenny (11), David (12), Enni (8), Leona (8) und Armin (12) konnten mit Florian Kraus und Tim Lucca Krüger von den Kassel Huskies Schlittschuh laufen. 

Kinder der VW-Ferienbetreuung  haben jetzt Einblick in die Welt der Kassel Huskies bekommen. Sie liefen mit den Spielern Florian Kraus und Tim Lucca Krüger Schlittschuh.  

 „Wer von euch war alles schon einmal Schlittschuh laufen?“, fragt Maik Homann, Hallenmanager der Eissporthalle Kassel. Die Hälfte der Hände gehen hoch. Bei Sonnenschein und warmen Temperaturen sitzen 50 Kinder in der Energy Lounge, dem VIP-Bereich, mit dicken Jacken, Schneehosen und Mützen. Grund dafür: Heute geht es aufs Eis, für einige zum ersten Mal. 

Die sechs- bis zwölfjährigen Jungen und Mädchen nehmen an der seit 2012 bestehenden Kinderferienbetreuung des VW Werks in Baunatal teil. 50 Kinder wurden ausgelost, denn das Interesse an dem Ferienprogramm ist groß. Es gab wieder mehr Bewerber als Plätze.

Verständlich, denn heute haben die jungen Teilnehmer die Chance, einmalige Einblicke hinter die Kulissen der Eissporthalle und in die Welt der Profi-Eishockeymannschaft „Kassel Huskies“ zu bekommen. „Ich freu mich am meisten aufs Schlittschuhlaufen“, sagt Madita (9). Das muss aber noch warten.

Zuerst bekommen die Kinder eine Kabinenführung von Louis Veiga Duarte, Auszubildender in der Halle. Die Tour beginnt mit dem Fitnessraum, dann kann die Mannschaftskabine angeschaut werden. Es gibt sofort viele Fragen. Müssen alle Spieler einen Mundschutz tragen? Gibt es auch eine Mädchenmannschaft? Wer trägt den goldenen Helm, der auf der Ablage eines Spielers liegt? 

Dann bekommen die Kinder noch die Ausrüstung gezeigt. Jede Menge muss ein Eishockeyspieler anziehen, bevor er raus aufs Feld darf: spezielle Unterwäsche, Schulter- und Ellebogenschützer, Helm, Brustpanzer, Handschuhe und zuletzt das Trikot. Ein Mädchen hält sich die Nase zu. Ja, in diesem Raum wurde schon viel geschwitzt, während und nach den Spielen.

Milan Mokros, Jugend- und Nachwuchstrainer, erklärt dann noch ein paar grundlegende Dinge darüber, wie man Profisportler wird: „Man muss früh anfangen, viel üben und einen starken Willen haben. Trotzdem gilt bei uns die Reihenfolge: Gesundheit, Schule, Eishockey, dann lange nichts und dann wieder Eishockey.“ Das passt laut Michaela Schneider, Frauenbeauftragte im VW-Werk, gut in das Konzept der Ferienbetreuung des VW-Werks. 

„Volkswagen für Kids“ will nämlich in erster Linie auch zur Berufsorientierung der Kinder beitragen. Die Schulkinder bekommen in der einen Woche jeden Vormittag Einblicke in unterschiedliche Arbeitsbereiche des VW-Werks. „Durch praktisches Erleben soll ihnen die Berufswelt der Eltern näher gebracht werden“, sagt Schneider. Doch jetzt geht es erstmal aufs Eis. 

„Ich will vor allem die Huskies sehen. Schlittschuhlaufen war ich schon einmal“, sagt Enni (8). Und nachdem das Training bereits beobachtet werden konnte, stehen jetzt sogar Florian Kraus und Tim Lucca Krüger mit ihnen auf dem Eishockeyfeld. Ein Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Von Johanna Itter

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