Zweckverband prüft Vorhaben

Wohnmobil-Händler hat Antrag auf Bauvorhaben am Ratio-Land gestellt

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Das Grundstück „Große Heideteile“ am Ratio-Land Baunatal: Eventuell wird hier ein Verkaufsareal für Wohnmobile entstehen.

Am Ratio-Land in Baunatal wird es eventuell bald einen Wohnmobil-Verkauf geben. Konkrete Pläne gibt es allerdings noch nicht.

Baunatal – „Es wurde gerade erst ein Aufstellungsbeschluss gefasst, das ist nicht mehr als ein Nutzungssignal“, sagt Baunatals Bürgermeisterin Silke Engler.

Das Verfahren fange jetzt erst an. Die Gallinat Verwaltungs GmbH mit Sitz in Edermünde (Schwalm-Eder-Kreis) habe einen vorhabenbezogenen Antrag auf ein Bauvorhaben gestellt. Das wurde in der Antwort auf die Anfrage vom SPD-Abgeordneten Bernd Riemenschneider während der jüngsten Baunataler Stadtverordnetenversammlung deutlich.

Zunächst werden die sogenannten Träger öffentlicher Belange beteiligt und gefragt, erklärt Engler – dazu zählen zum Beispiel Nachbargemeinden, die Naturschutzbehörde, die Stadtwerke und die EAM. Man müsse schließlich auf Wasserleitungen und ähnliches Rücksicht nehmen.

Das Grundstück namens „Große Heideteile“, gelegen an der Grifter Straße zwischen Ratio-Land und Lidl-Lager, ist in Privatbesitz, wie Engler berichtet. Deshalb ist die Stadt nicht der Verkäufer, sondern stellt den Bebauungsplan auf. Für die Planung zuständig sei der Zweckverband Baunatal/Edermünde, der auch über die Fläche entscheide.

Der Entwurfsbeschluss soll vermutlich im Dezember gefasst werden. Engler hofft, dass es im Frühjahr 2020 einen Satzungsbeschluss gibt, dann könne der Durchführungsvertrag aufgestellt werden: „Das wäre sehr schnell und geht nur, wenn alles gut läuft.“ Vonseiten der Gallinat Verwaltungs GmbH heißt es, dass es derzeit noch zu früh sei, um konkrete Aussagen zu treffen. Die Firma werde die Fläche kaufen, allerdings nur, wenn es einen genehmigten Bebauungsplan gibt.

Die Bushaltestelle an der Grifter Straße soll laut Engler ebenfalls mit umgebaut werden – das habe man mit Hessen Mobil bereits vorbesprochen, aber ein Förderantrag gebe es dafür noch nicht. Auch die provisorische Ampel soll weichen und stattdessen eine fest stationierte installiert werden, so Engler: „Wir sind da noch in Gesprächen.“

Aus der Anfrage der vergangenen Parlamentssitzung geht außerdem hervor, dass aus der Einmündung Grifter Straße/Fuldastraße eine Kreuzung werden soll – es sei eine zusätzliche Abbiegespur von Grifte aus geplant. Wie es dort abschließend aussieht, soll noch entschieden werden.

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