Fleißiger Biber in den Fuldaauen 

Biber fällt Bäume in den Fuldaauen bei Fuldabrück

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Keilförmig gefällte Bäume in den Fuldaauen bei Fuldabrück. Hier war der Biber am Werk.

Seit Jahren tauchen in den Fuldaauen bei Fuldabrück regelmäßig Biberspuren an Bäumen auf. Auffällig sind dabei die  umgestürzten Bäume, die zeigen, dass Biber am Werk waren. 

Dass der Biber sich in den Fuldaauen bei Fuldabrück pudelwohl fühlt, zeigen Bissspuren an zahlreichen Bäumen. Aufgefallen war das Dieter Schmidt, der dort mit seinem Hund spazieren ging. Die umgestürzten Bäume wurden keilförmig gefällt, „nach Biber-Art“, sagt der Pensionär. 

Der Biber ist dort bereits seit einigen Jahren unterwegs, teilt Harald Kühlborn, Pressesprecher des Landkreises, mit. 2013 fanden sich die ersten Biberspuren, die seitdem regelmäßig in dem Bereich auftreten. Auch in anderen Gebieten, beispielsweise an der Losse oder Nebenarmen der Diemel, tauchte der Nager wieder auf (wir berichteten). 

Freude über Rückkehr nach 400 Jahren

Die Freude über die Rückkehr des Bibers, der hier rund 400 Jahre als ausgestorben galt, ist auf vielen Seiten groß. „Der Biber gehört zu unserer Naturkultur“, sagt Dieter Schmidt, der seit acht Jahren Mitglied des Naturschutzbundes ist. 

Laut Kühlborn handelt es sich bei der Biberpopulation in den Fuldaauen um die größte und beständigste. Die Zunahme der Spuren des zweitgrößten Nagetieres der Welt lassen also hoffen, dass der Biber sich in der Region weiter ausbreitet und wieder heimisch fühlt. 

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