RAL-Qualitätssiegel für Sozialstation Fuldabrück – 15 Mitarbeiter pflegen mehr als 70 Menschen

„Der Mensch steht im Mittelpunkt“

Teamgeist: Die Sozialstation Fuldabrück hat für ihre Arbeit das RAL-Qualitätssiegel erhalten. Unser Bild zeigt die Mitarbeiter (von links) Ivonne Rotter, Leiterin Marion Schäffer, Elisabeth Engertzwieser, Irena Pischzek, Eugen Barwich, Annemarie Horzowski, Ulrike Plantera, Claudia Grebe, Tatjana Leontjev und Tanja Hujadi (Mitte vorn). Auf dem Foto fehlen die Mitarbeiterinnen Martina Colletti, Mariola Friedrich, Ksenia Henkel und Alexandra Ludwig. Foto: Büntig

Fuldabrück. Die Sozialstation der Gemeinde Fuldabrück ist erneut als „qualitätsgeprüfter ambulanter Pflegedienst“ anerkannt worden und darf das RAL-Gütezeichen für weitere zwei Jahre tragen. Die 15 Mitarbeiter – 14 davon sind Frauen – betreuen 70 pflegebedürftige Menschen in den Fuldabrücker Ortsteilen.

„Der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt“, sagt Leiterin Marion Schäffer. „Wir gehen auf die Menschen ein, die wir betreuen.“ Pflege werde nach dem eigenen Leitbild als Lebenshilfe in Gesundheit, Krankheit, bei Behinderung und im Sterben angesehen.

„Die Zertifizierung ist uns ganz wichtig“, meint Bürgermeister Dieter Lengemann. Das Gütesiegel solle verdeutlichen, dass die Sozialstation großen Wert auf Qualität lege.

Die Mitarbeiter seien fachlich auf der Höhe der Zeit. So arbeiten in der Sozialstation nur examinierte Pflegekräfte: Altenpflegerinnen, Krankenschwestern und Kinderkrankenschwestern. Auch eine Auszubildende wird beschäftigt.

Um auf dem neuesten Stand zu sein, wird auf Fortbildungen großer Wert gelegt. So hat sich eine Mitarbeiterin zur Wundmanagerin weitergebildet und ist Expertin für die Versorgung von chronischen Wunden, offenen Beinen und beim Wundliegen. Auch eine Hygienebeauftragte gibt es in den Reihen der Sozialstation. Sie kennt sich mit resistenten Keimen aus, die vor allem in Krankenhäusern zunehmend für Probleme sorgen.

Die Sozialstation verfügt über verbindliche Standards. Dies soll eine gleich bleibende Pflegequalität garantieren, egal, welche Mitarbeiterin zur Versorgung eines Patienten ins Haus kommt.

Die Zertifizierung basiert auf einer anonymen Kundenbefragung, außerdem haben die Prüfer mit Patienten in Fuldabrück gesprochen.

Vor fünf Jahren hatte sich die Sozialstation Fuldabrück auf den Weg in eine bessere Zukunft aufgemacht. Im Jahr 2005 hatte die Sozialeinrichtung noch für ein Defizit von 120 000 Euro gesorgt. Im vergangenen Jahr betrug es nur noch 40 000 Euro – obwohl viele Leistungen verbessert und auch die Gehälter der Mitarbeiter erhöht wurden.

Ziel sei es aber, die Sozialstation ganz ohne Defizit zu betreiben, sagte Leiterin Marion Schäffer. Sie sieht eine sehr positive Entwicklung: „Das hat unser Team zusammengeschweißt, das haben wir nur als Team geschafft.“ (hog) Weitere Informationen im Internet: www.fuldabrueck.de unter dem Stichwort Sozialstation.

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