60-Jähriger versteckt sich im Garten

Deutsche Bahn: Mann weigert sich Mundschutz zu tragen und flüchtet vor Polizei

Gefährliche Aktion: Eine 33-Jährige ist in Marburg auf einen anfahrenden Zug gesprungen, weil sie am ersten Tag im neuen Job nicht zu spät kommen wollte.
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Kreis Kassel: Ein aggressiver Fahrgast flüchtete vor der Polizei - er hatte sich geweigert einen Mundschutz zu tragen. (Symbolfoto)

Gleich zweimal probierte ein Mann am Sonntagmorgen (06.09.2020) ohne einen Mund-Nasen-Schutz mit einer Regionalbahn zu fahren. Anschließend flüchtete er vor der Polizei.

Kassel – Weil ein 60-Jähriger beim Zugfahren den erforderlichen Mund-Nasen-Schutz nicht tragen wollte, hat die Bundespolizei Kassel gegen den aggressiven Fahrgast ein Strafverfahren eingeleitet. Gleich zweimal hatte der Mann am Sonntagmorgen (06.09.2020) versucht, sich Zutritt zu einer Regionalbahn zu verschaffen.

Wie die Polizei angibt, wollte der Mann in Weimar ohne eine Mund-Nasen-Bedeckung in einen Zug nach Kassel-Wilhelmshöhe einsteigen. Als ein Zugbegleiter ihn darauf hinwies, dass er den Schutz anzulegen habe, ignorierte der 60-Jährige den Hinweis. Auch die Aufforderung, den Zug zu verlassen, schien ihn nicht zu kümmern. Erst nachdem ihm mit einem Anruf bei der Polizei gedroht wurde, stieg der Mann aus.

Knapp eine Stunde später versuchte es der gebürtige Baden-Württemberger dann erneut. Bei der nächsten Bahn verschaffte er sich Zugang zur Bahn, indem er einen Bahnmitarbeiter zur Seite schob. Daraufhin informierte der Zugbegleiter die Bundespolizei in Kassel. Als die Beamten den Mann in Obervellmar (Kreis Kassel) zur Rede stellen wollte, flüchtete der 60-Jährige in ein nahegelegenes Wohngebiet. Dort konnte er jedoch kurze Zeit später im Garten eines Mehrfamilienhauses aufgegriffen werden. (Nail Akkoyun und Amira Sayed El Ahl)

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