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18 Partnerbetriebe machen mit bei Fisch-Genießerwochen

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Von: Peter Dilling

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Susan Bideau (Weinhandlung Schluckspecht, Zweite v. l.) und Gerlinde Koppelin vom Strandhaus Edersee (Dritte v. l.) , Hotelinhaberin Clarissa Wettlaufer aus Homberg-Hülsa (links) und Kai Georg Bachmann (Regionalmanagement, rechts)
Start zu den Genießerwochen: Susan Bideau (Weinhandlung Schluckspecht, Zweite v. l.) und Gerlinde Koppelin vom Strandhaus Edersee (Dritte v. l.) stießen darauf vor dem Waldhotel an. Mit dabei waren auch Hotelinhaberin Clarissa Wettlaufer aus Homberg-Hülsa (links) und Kai Georg Bachmann (Regionalmanagement, rechts). © Peter Dilling

Hotels, Restaurants und Gaststätten sind durch die Pandemie-Einschränkungen zum Teil arg gebeutelt worden. Nun will die Grimmheimat Nordhessen, Dachmarke des Regionalmanagements, der Gastronomie mit „Heimatfisch-Genießerwochen“ neuen Anschub geben.

Espenau – Bis 15. April locken Restaurants mit einheimischen Fischspezialitäten wie Forelle und Saibling sowie gediegenen Weinen Touristen wie Einheimische an ihre Tische. 18 Betriebe aus ganz Nordhessen beteiligen sich an der Aktion. Zum Auftakt wurde sie jetzt im Waldhotel Schäferberg, das auch mitmacht, mit einer ersten Verkostung vorgestellt.

Neu ist die Kampagne nicht. Sie startete schon 2018 mit sieben Betrieben und geht auf eine Idee des früheren Hoteliers und jetzigen Bad Emstaler Bürgermeisters Stefan Frankfurth zurück, der zuvor schon eine Charme-Offensive der hiesigen Gastronomie mit Wildschwein-Spezialitäten aus dem Habichtswald initiiert hatte. Die Heimatfisch-Kampagne war zuletzt wegen der Pandemie gestoppt worden. Kooperationspartner der Grimmheimat sind nordhessische Garnelen- und Fischzuchtbetriebe, der Verband Dehoga Hessen und die Kasseler Weinhandlung Schluckspecht.

„Durch Regionalität und Qualität bekommen wir die Gäste, weniger über den Preis“, sagte Kai Georg Bachmann, Geschäftsführer des Regionalmanagements, zum Auftakt der Aktion. Das kulinarische Angebot der Gastronomen sei für Tourismus und Standortentwicklung von herausragender Bedeutung. „Sie schaffen das Gesicht der Region“, sagte er zu den Betriebsinhabern, die ins Hotel Schäferberg gekommen waren. Zu diesen zählt auch Gerlinde Koppelin, Inhaberin des Restaurants und Cafés Strandhaus am Edersee und früher Gastronomin in Baunatal. Sie klagte über einen starken Rückgang qualitätsbewusster Gastronomie am Edersee. Viele Lokale seien dazu übergegangen, nur noch zeitweise zu öffnen. Die Versorgung in touristischen Gebieten könne zur „Katastrophe“ werden. Die Vielfalt gehe verloren, das mache ihr Sorgen.

Während der Veranstaltung legten die Teilnehmer eine Schweigeminute für die Menschen der vom Krieg bedrängten Ukraine ein.

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