Espenauerin stellt Schinkenfee vor - Aufschnitt selbst herstellen

Das Ding des Jahres auf Pro7: Frau aus Kreis Kassel stellt Wurstmaschine vor

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Tüftlerin aus dem Kreis Kassel im Fernsehen: Die Espenauerin Grazyna Szalkowska-Mendel nimmt mit ihrer Erfindung jetzt an der TV-Show „Das Ding des Jahres“ des Senders Pro Sieben teil.

Eine Espenauerin nimmt mit der Wurstmaschine "Schinkenfee" bei der Pro7-Show "Das Ding des Jahres" teil. Die skurrile Erfindung soll dabei helfen, Aufschnitt daheim selbst herzustellen.

Es ist ihre große Chance, mit der Wurstmaschine Schinkenfee bundesweit erfolgreich und bekannt zu werden. Die Espenauerin Grazyna Szalkowska-Mendel nimmt mit ihrer Erfindung jetzt an der TV-Show „Das Ding des Jahres“ des Senders Pro Sieben teil. Die 56-Jährige ist am Dienstag, 19. Februar, ab 20.15 Uhr im Fernsehen zu sehen.

Die Schinkenfee ist eine Form, mit der Aufschnitt fürs Brot zu Hause selbst hergestellt werden kann. Zwei Jahre hatte die gebürtige Polin an der Wurstmaschine getüftelt und sich ihre Erfindung auch patentieren lassen. Die Mutter von zwei Töchtern hatte die Wurstmaschine entwickelt, weil sie keine Konservierungsstoffe mehr im Aufschnitt haben wollte. In ihre „Schinkenfee“ komme nichts weiter als Fleisch und die Zutaten, auf die sie gerade Lust haben.

Schinkenfee bei Das Ding des Jahres: In Polen schon der Renner

Ihre Familie steht trotz aller Höhen und Tiefen in den vergangenen Jahren hinter der Erfinderin. „Dieser Weg war sehr steinig. Wir hatten nicht so viel Geld. Ich musste meine Wohnung und mein Auto verkaufen.“ Doch die Anstrengungen haben sich offensichtlich gelohnt: „Das größte Lob kommt von meinen Enkelkindern. Sie stürzen sich wie Piranhas auf meine Wurst.“ Und deshalb ist sich die Erfinderin auch sicher: „Das gehört in jeden Haushalt.“ In Polen sei die Schinkenfee schon ein Renner.

Nehmen die Wurstmaschine namens Schinkenfee unter die Lupe: Die Jury-Mitglieder (von links) Lea-Sophie Cramer, Joko Winterscheidt, Hans-Jürgen Moog und Lena Gercke lassen sich von Grazyna Szalkowska-Mendel ihre Erfindung erklären.

So viel sei schon mal verraten. Jury-Mitglied Joko Winterscheidt scheint es auch zu schmecken: „Ich bin ein Kerl, ich find‘ die Schinkenfee geil!“ Wie die Wurstmaschine wohl bei den anderen Jury-Mitgliedern, der Amorelie-Gründerin Lea-Sophie Cramer der Moderatorin Lena Gercke und dem Rewe-Einkaufschef Hans-Jürgen Moog ankommen wird? Die Jury testet die Erfindung auf ihre Alltagstauglichkeit, stellt Fragen und gibt ihre persönliche Meinung ab. Neben der Schinkenfee werden unter anderem ein auf Handgepäckgröße einklappbares Fahrrad und ein faltbares Hoverboard mit Straßenzulassung in der ersten Folge vorgestellt.

Ob es Grazyna Szalkowska-Mendel in die zweite Runde schaffen wird, erfahren die Zuschauer aber erst am Dienstagabend. Einen kleinen Einblick in die erste Folge gibt es aber bereits auf www.dasdingdesjahres.de

So funktioniert die Schinkenfee von Das Ding des Jahres

Das gewürzte Fleisch wird in ein hohes Gefäß aus Edelstahl gefüllt, auf dessen Boden eine Platte liegt. An der sind gegenüberliegend zwei senkrechte Stäbe befestigt. Die sind nötig, um die Wurst später wieder aus der Form zu bekommen. Mit der Wurstmaschine ist es auch möglich, zwei verschiedene Sorten gleichzeitig herzustellen, in dem man die Form noch mal mit einer weiteren Platte teilt. Wenn der Behälter gefüllt ist, kommt eine weitere Platte oben drauf, die das Fleisch zusammenpresst, damit die Gelatine das Fleisch verkleben kann. Dann kommt die Schinkenfee ins 85 Grad heiße Wasserbad. Nach etwa anderthalb Stunden ist die Wurst fertig, kann auskühlen und dann in Scheiben geschnitten werden. Die Schinkenfee ist aber nicht nur für Fleischwaren geeignet. Auch vegetarischer und veganer Aufschnitt kann damit produziert werden. Die Wurstmaschine kostet 74,95 Euro und kann im Online-Shop bestellt werden.

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Was ist Das Ding des Jahres?

In jeder Folge von „Das Ding des Jahres“ stellen sich zehn Tüftler mit ihren Erfindungen einer Jury. Dabei treten jeweils zwei Erfinder gegeneinander an. Die vierköpfige Jury testet die Erfindungen und bewerten sie. Anschließend entscheidet das Publikum, welche Erfindung das Duell gewinnt und wer in das große Live-Finale einzieht. Dem Sieger winkt ein Preisgeld in Höhe von 100 000 Euro. Die Idee zur Show stammt von Stefan Raab, der das Format auch produziert. Janin Ullmann moderiert die Show.

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