Fußballcamp in Espenau

Diego macht die Kinder fit: Weltmeister Guido Buchwald war in Espenau zu Gast

Auf dem Foto sind mehrere Männer zu sehen.
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Verabschiedung: Weltmeister Guido Buchwald (links) hielt am Ende mit Berat, Oskar und Carlos noch ein Schwätzchen. Die drei Jungs hatten jede Menge Spaß beim Fußballcamp in Espenau.

Am vergangenen Wochenende haben mehr als 70 Kinder den Weltmeister Guido Buchwald auf dem Sportplatz in Espenau kennengelernt.

Espenau – Wer einst sogar Maradonna das Leben schwer machte, der weiß, worauf es beim Fußball ankommt: Gemeint ist Guido Buchwald, der vergangenes Wochenende mit der Fußballschule der Sparkassenversicherung in Espenau zu Gast war – in der dortigen Sportanlage mit mehr als 70 Kindern und Jugendlichen drei Tage lang trainierte.

„Die Hälfte der Teilnehmer stammt aus unserer Jugendspielgemeinschaft, für die sich die Sportvereine aus Espenau, Holzhausen und Immenhausen zusammengetan haben“, erklärte Jörg Odensaß, der die Jugendabteilung des veranstaltenden Sportvereins leitet. Aber auch fußballbegeisterte, junge Menschen aus Calden, Westuffeln und Kassel hätten sich für das Camp angemeldet.

Fußballcamp in Espenau: Ziel war es, den Kindern noch mehr Spaß am Fußbal zu vermitteln

„Da der Besuch der Fußballschule vor drei Jahren gut ankam, haben wir sie noch mal gebucht“, hieß es da von Seiten des Vereins, und sicher seien sie hier nicht das letzte Mal gewesen. Mit dem Angebot wollte man den jungen Sportlern Abwechslung zum herkömmlichen Training bieten und sie mit Tipps vom Weltmeister motivieren – ihnen noch mehr Lust auf Fußball machen. „Außerdem finden es viele gut, mal drei Tage in Folge dem Sport nachgehen zu können“, meinte Odensaß.

Da Buchwald und sein siebenköpfiges Team jede Menge Utensilien dabei hatten, mangelte es nicht an Vielseitigkeit. „Vor allem die Fußballdartwand kam da gut an – denn sowas hat ein gewöhnlicher Sportverein normalerweise nicht“, so der Jugendwart. Bewusst hatte man die einzelnen Gruppen auf maximal zwölf Jungen und Mädchen begrenzt, da „die Kinder sonst zu wenig an die Reihe kämen“.

Weltmeister Guido Buchwald hat die Kinder genau beobachtet – und wertvolle Tipps gegeben

Neben viel technischem Know-How beim Kopfball, Torschuss oder Passspiel etwa, standen auch immer wieder Spielduelle an, bei denen Buchwald die jungen Kicker genau beobachtete. Gerade heutzutage, wo Kinder viel weniger Bewegung als früher hätten, wären Veranstaltungen wie dieses Camp wichtig, bemerkte der 61-Jährige.

Am Ende kam der Wolkenbruch: von links Guido Buchwald, Jan Seidel und Jörg Odensaß vom SV Espenau, Andreas Güttler von der Sparkassenversicherung und Camp-Organisator Jörg-Friedrich Schmidt posierten im strömenden Regen.

Dieser ist übrigens seit fünf Jahren mit der Fußballschule in Hessen, Thüringen und Baden Württemberg unterwegs, absolviert mit dieser 15 Veranstaltungen jährlich.

Die Auszeichnung der Besten fiel ins Wasser – zum Abschluss des Fußballcamps gab es noch Autogramme

Nachdem das Profi-Training von Freitag bis Sonntagmittag bei bestem Wetter stattfand, fiel der wichtigste Teil, nämlich die Auszeichnung der Besten, ins Wasser. „Da ein Wolkenbruch niederkam, fiel die Siegerehrung aus. Wir haben den Kindern deshalb ohne große Worte die Urkunden ausgehändigt.“

Doch bevor es heim ging, ließen sich viele von Diego, wie Buchwald Maradonna wegen genannt wird, ein Autogramm geben oder wechselten wenigstens noch ein paar Worte mit dem einstigen Nationalspieler. (Tanja Temme)

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