40 Bauplätze sollen ab Sommer vermarktet werden

Grünes Licht für Bauherren im Lehringsgrund: Kreisel soll Verkehr beruhigen

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Blick vom Pappelweg auf das neue Baugebiet: Hinter dem Blockheizkraftwerk (Mitte) sollen die Mehrfamilienhäuser errichtet werden. Auf der linken Seite des Baugebiets sind Ein- und Zweifamilienhäuser vorgesehen. In diesem Abschnitt des Weimarer Wegs (vorn im Bild) ist auch der Kreisverkehr geplant.

Das Grünland zwischen Bundesstraße 7, dem Weimarer Weg, und der Straße „Zum Lerchenfeld“ am Ortseingang von Mönchehof wird voraussichtlich ab dem Herbst für lange Zeit zu einer Baustelle.

Die Gemeindevertretung hat während ihrer Sitzung am Montag grünes Licht für das Baugebiet Lehringsgrund gegeben. Auf dem Areal sollen etwa 40 Bauplätze für Mehrfamilienhäuser sowie Ein- und Zweifamilienhäuser entstehen. Die Ausschreibung der Erschließungsarbeiten wird bereits vorbereitet.

Mit der Vermarktung der Bauflächen werde die Gemeinde nach der Parzellierung des Areals voraussichtlich im Spätsommer beginnen, sagte Bürgermeister Carsten Strzoda auf Anfrage. Wann die Erschließung starte, könne man nicht genau sagen. Denn viele Baufirmen seien schon gut ausgelastet. 

Wahrscheinlich könnten Bauherren aber frühestens nächste Ostern mit der Errichtung ihrer Häuser beginnen. Der Quadratmeterpreis für das Bauland stehe noch nicht fest. Er werde durch die Gemeindevertretung festgelegt. Das neue Baugebiet ist bitter nötig, um den „Stau“ von Bauwilligen auf der Warteliste der Gemeinde abzubauen. 

Dieser ist laut Strzoda inzwischen auf 145 Interessenten angeschwollen. Relativ wenig Entlastung werden dagegen die zwei kleinen Baugebiete „Hinter der Reithalle“ und „Holzhäuser Straße“ in Hohenkirchen schaffen, die die Gemeindevertreter in dieser Sitzung ebenfalls beschlossen haben. Auf dem in privater Hand befindlichen Gelände können nur sechs Bauplätze entstehen.

Einstimmig sagten die Gemeindevertreter ja zu dem geplanten vierarmigen Kreisel im Zuge des Weimarer Wegs unterhalb der Bushaltestelle, mit der der Lehringsgrund und das Wohngebiet Schäferberg an die Kreisstraße angebunden werden sollen. Der Kreisel werde außerdem für eine Verkehrsberuhigung im Ortseingangsbereich sorgen, sagte der Bürgermeister. Die Verwaltung will das Kreiselprojekt mit dem barrierefreien Umbau der Bushaltestelle verbinden und in eine Hand geben. Für den Haltestellenumbau rechnet die Gemeinde mit Zuschüssen. Für den Bau des Kreisels sind inklusive der Planungskosten 700 000 Euro veranschlagt. Wann mit seiner Errichtung begonnen wird, steht noch nicht fest.

Das neue Baugebiet wird im Eingangsbereich durch eine neun Meter breite Straße mit Bürgersteigen erschlossen werden. Sie verzweigt sich dann in zwei gepflasterte Anwohnerstraßen ohne Gehweg. Den vorderen Teil des Baugebiets habe man als Mischgebiet ausgewiesen, in dem auch emissionsarmes Gewerbe erlaubt sei, sagte Strzoda. Hintergrund ist, dass die Gemeinde in diesem Bereich, der durch das dort befindliche Blockheizkraftwerk geräuschbelastet ist, von vornherein Konflikte mit Anwohnern ausschließen will. 

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