Strecke zwischen Hohenkirchen und Calden

Straße bei Espenau seit sechs Jahren gesperrt: Noch immer keine Sanierung

+
Noch immer gesperrt: Die Kreisstraße 33 ist nur bis zum Bahnübergang befahrbar. Im Hintergrund ist der Espenauer Ortsteil Hohenkirchen zu sehen. Wer von Hohenkirchen auf die B 83 fahren möchte, um nach Grebenstein zu gelangen, muss über Mönchehof und Schäferberg fahren. Foto: 

Espenau. Eine schier unendliche Geschichte soll endlich abgeschlossen werden. Dann nämlich soll die Kreisstraße zwischen Espenau und Calden nach sechs Jahren saniert werden.

Gute sechs Jahre ist es her, dass der Landkreis diesen Verbindungsweg zwischen dem Espenauer Ortsteil Hohenkirchen und der Bundesstraße 83 gesperrt hat. Seit dem bröckelt die Fahrbahn immer weiter.

Eigentlich sollten die Arbeiten schon in diesem Frühjahr beginnen, doch der Bauboom im Landkreis und die damit gestiegenen Preise sind laut Kreissprecher Harald Kühlborn einer der Gründe, warum an der maroden Straße noch nicht gearbeitet wird. In der Hoffnung, dass die Preise wieder etwas fallen, habe der Landkreis sich dazu entschlossen, erst im Herbst mit der Ausschreibung zu beginnen. Auch die Planung an sich habe sich etwas verzögert. „Wir haben etwas länger gebraucht, die verschiedenen Varianten mit der Gemeinde Espenau abzustimmen“, sagt Kühlborn auf HNA-Anfrage.

Dabei hatte die Behörde bereits im Oktober 2017 vermeldet, dass sie sich mit der Gemeinde auf eine Variante geeinigt habe. Die marode Buckelpiste sollte also längst saniert werden. Der Bau einer neuen Straße sollte nach einer ersten Planung im Jahr 2014 bis zu 900.000 Euro kosten. Die neue Variante soll den Landkreis Kassel schätzungsweise 450.000 Euro kosten. Im vergangenen Jahr hatte der Landkreis die Halbierung der Kosten mit den neuen Überlegungen und Planungen bezüglich der „Bedeutung der Straße als Anbindung“ begründet. Autofahrer hätten schließlich noch die Möglichkeit, über Mönchehof nach Calden und zurückzufahren.

Die Diskussion um die Erneuerung der Kreisstraße begann im Jahr 2013. Damals wollte der Landkreis die Strecke zu einer Gemeindestraße herabstufen. Damit hätte die klamme Gemeinde Espenau die Sanierungskosten und Unterhaltung des Verbindungswegs allein stemmen müssen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.