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42 Beiträge werden beim Bundesfilmfestival in Fuldabrück-Bergshausen gezeigt

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Von: Theresa Novak

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Brigitte Hülscher-Lippe und ihr Ehemann Norbert Lippe sitzen am Tisch. Vor ihnen zwei Pokale des Wettbewerbs
Brigitte Hülscher-Lippe und ihr Ehemann Norbert Lippe aus Fuldabrück organisieren seit mehreren Jahren das Filmfestival. © Tina Hartung

Erstmals seit Beginn der Pandemie findet das Bundesfilmfestival wieder in Präsenz statt. Die Gewinner treten im Juni bei den Deutschen Filmfestspielen an.

Fuldabrück – Nach zwei Jahren Online-Veranstaltung heißt es jetzt wieder Film ab in Fuldabrück: Das sechste Bundesfilmfestival „Doku“ findet von Freitag, 22. April bis Sonntag, 24. April im Bürgerhaus in Bergshausen statt.

42 Filme von Autoren aus dem ganzen Bundesgebiet werden in diesen drei Tagen vorgeführt. Anschließend werden die einzelnen Beiträge von einer Jury, bestehend aus einem Leiter und fünf Juroren, besprochen und bewertet. Neben Teilnehmerurkunden gibt es am Ende für herausragende Filme auch Pokale, die Bürgermeister Dieter Lengemann am Sonntag übergeben wird. Veranstalter ist der Bundesverband Deutscher Film-Autoren (BDFA) Hessen und der Film- und Videoclub Fuldabrück.

Eintritt ist frei - Zugang nur dreifach geimpfte Personen

Die Beiträge werden in Blöcken vorgeführt: Freitag, ab 17 Uhr, Samstag, ab 10 Uhr (ganztägig) und Sonntag ab 10 Uhr mit anschließender Preisvergabe für die besten Filme des Festivals. Der Eintritt ist frei, jedoch dürfen nur Zuschauer kommen, die dreifach geimpft sind und ihren Nachweis dabeihaben.

Der kürzeste Film dauert nur 4 Minuten, der längste 21. Insgesamt werden 600 Filmminuten gezeigt, erklärt Norbert Lippe, Erster Vorsitzender des BDFA Hessen. Die Filme tragen Titel wie „1000 Kilometer bis zum Nordpol“, „Hinter Glas“ und „Baumfällarbeiten“. In Letzterem geht es aber nicht darum, wie man einen Baum fällt: „Der Film zeigt, wie ein Sohn auf sein Leben und seine Beziehung zum Vater zurückblickt“, erklärt Lippe. Am Titel könne man also nicht unbedingt erkennen, wovon der Film handelt. Insgesamt seien viele Reisefilme dabei, die an Orten auf der ganzen Welt spielen.

Die mit älteste Teilnehmerin am Festival ist Christa Müller aus Kassel. Der Film der 85-Jährigen heißt „Indien“ und ist am Sonntag zu sehen.

Für die Gewinner geht es im Juni zu den Deutschen Filmfestspielen

Die besten Beiträge beim Bundesfilmfestival in Fuldabrück werden für die Deutschen Filmfestspiele des BDFA im Juni in Harsefeld in Norddeutschland zugelassen.

Fuldabrücks Bürgermeister Dieter Lengemann ist froh, dass das Festival wieder in Bergshausen stattfinden kann. „Es ist gerade heute, da jeder mit einem Mobiltelefon Videoclips drehen und veröffentlichen kann, wichtiger denn je, an einer Ästhetik des Amateurfilms zu arbeiten und den Film als ernst zu nehmendes künstlerisches Medium zu begreifen“, sagt er. „Insbesondere die dokumentarische Bedeutung des Film- und Videoclubs verdient meine Hochachtung.“

Infos und Kontakt: Norbert Lippe, Tel. 0 56 65/48 25, E-Mail: norbert.lippe@bdfa.de und bdfa-hessen.de/bff. (Theresa Novak)

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