Baunataler Diakonie in Fuldabrück bietet neuen Service an

Diakom digitalisiert alte Fotos und Dias

Hier werden die Schätze digital bearbeitet: Diakom-Mitarbeiter Robert Jörg Konka zeigt alte Fotos, die eingescannt werden.
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Hier werden die Schätze digital bearbeitet: Diakom-Mitarbeiter Robert Jörg Konka zeigt alte Fotos, die eingescannt werden.

Die Diakom der Baunataler Diakonie Kassel (BDKS) in Fuldabrück bietet ab dem neuen Jahr die Möglichkeit zur Digitalisierung von Fotos, Dias und Dokumenten.

Baunatal/Fuldabrück- Fast jeder hat Alben mit Fotos von tollen Urlauben im Keller oder im Schrank. Viele haben zusätzlich noch Kästchen voller Dias von Einschulungen, Konfirmationen und besonderen Geburtstagen irgendwo gelagert. Doch heute wollen vor allem Jüngere die Bilder nicht mehr auf Papier oder per Dia-Projektor betrachten. Wenn es der Projektor überhaupt noch macht. Sie fragen nach digitalen Varianten, die die Schätze für die Ewigkeit bewahren.

Die Diakom der Baunataler Diakonie Kassel (BDKS) in Fuldabrück bietet ab dem neuen Jahr die Möglichkeit zur Digitalisierung von Fotos, Dias und Dokumenten. 15 Mitarbeiter der Einrichtung für Menschen mit psychischen Erkrankungen kümmern sich in der völlig neu geschaffenen Abteilung der Diakom am Ostring in Bergshausen um die die Digitalisierung, erläutern Werkstattleiter Markus Siebert und Abteilungsleiter Christoph Lang.

An modernen Arbeitsplätzen werden die Bilder und Dokumente nach Absprache mit Kunden sortiert, gereinigt, gescannt und dann auf Datenträgern abgespeichert. Die Initiative sei quasi von den Mitarbeitern selbst gekommen, so Lang. „Es gab Anfragen nach mehr PC-Arbeitsplätzen.“ So sei die Idee für die Abteilung „Digitalisierung“ entstanden.

„Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Fotos und Dias für die Nachwelt zugänglich zu machen“, sagen die Verantwortlichen weiter. Dazu habe das Haus ganz moderne Scanner angeschafft, so Siebert. Und weil man auch mit Dokumenten arbeite, sei der Bereich als Sicherheitsbereich angelegt worden, der nur für Befugte über einen Sicherheitscode zugänglich ist. „Alle Datenschutzbestimmungen wurden berücksichtigt.“ Die Interessenten seien zunächst zusammen mit den Gruppenleitern qualifiziert worden, so Siebert und Lang. „Dann haben mehrere Probeläufe stattgefunden.“

Anfragen hat die Einrichtung bereits auch zur Digitalisierung von Filmen und Videokassetten bekommen. Das biete die Abteilung allerdings nicht an, sagt Markus Siebert. Die Digitalisierung von Filmmaterial sei sehr zeitaufwendig und berge Probleme mit dem Urheberrecht. „Das können wir nicht leisten.“ Ab jetzt können sich Kunden aber mit Fotos und Dokumenten an die Diakom wenden. Persönliche Gespräche seien vor Ort unter der 2 G-Regel möglich. „Man sollte vorher anrufen und einen Termin vereinbaren“, ergänzt BDKS-Sprecherin Regina Daum-Meemann. Und so können die Kunden schon bald ihre Erinnerungen aus der Vergangenheit per USB-Stick, CD oder DVD ganz bequem wieder mit nach Hause nehmen.

Infos: Diakom Büroservice und Digitalisierung, Tel. 05 61/95 96 723, E-Mail: bueroservice.fub@BDKS.de

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