Dunkle Geheimnisse und Grusel im Wald

Filmpremiere der Jugendpflege Fuldabrück nach einem Jahr wieder vor Publikum

Die Akteure mit Filmplakat:  (vorn v. links): Tobias Nolte, Marvin Blumenstein, Vicky Reinhold und Sascha Weideling. Dahinter: Adrian Hensinger, Niklas Hahn und Jugendpfleger Peter Mangold.
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Die Akteure mit Filmplakat: Nach einjähriger Pause stellt die Jugendarbeit ihren neuen Film wieder der Öffentlichkeit vor. Die Akteure im Film (vorn v. links): Tobias Nolte, Marvin Blumenstein, Vicky Reinhold und Sascha Weideling. Dahinter: Adrian Hensinger, Niklas Hahn und Jugendpfleger Peter Mangold.

Endlich ist es wieder soweit: Die Akteure der Jugendpflege in Fuldabrück haben ihr Videoprojekt fertiggestellt, und stellen ihren selbst gedrehten Film „Auf dem Holzweg“ Mitte November einem Publikum vor.

Fuldabrück – „Die Videoaktion jährt sich in diesem Jahr zum 30. Mal“, sagte Peter Mangold, hauptamtlicher Leiter der Jugendarbeit in Fuldabrück. Allerdings waren die Vorbereitungen für die Dreharbeiten durch die Coronapandemie diesmal besonders schwierig.

„Im letzten Jahr war der Film genau zu dem Zeitpunkt fertig, als der Lockdown in Kraft trat“, sagt Mangold. „Eine öffentliche Aufführung, wie sonst üblich, war daher nicht möglich.“ Der Film wurde deshalb in die Mediathek des Offenen Kanal Kassel eingestellt und erfreute sich laut Mangold großer Beliebtheit.

Und auch bei den diesjährigen Vorbereitungen sei Vorsicht geboten gewesen. Ein Casting zur Rollenbesetzung musste ausfallen – man griff auf die bewährten Darsteller zurück und einigte sich intern über die Rollenverteilungen. „Begonnen haben wir bereits im Januar“, berichtet Vicky Reinhold, die im Film eine tragende Rolle spielt. „Aber eben alles online.“ So dauerte es bis April, bis die 90 Spielszenen ausgearbeitet waren. Den geeigneten Drehort für die 80 Außenaufnahmen, die – wie der Titel andeutet – in einem Wald spielen, musste auch noch gefunden werden. „In der Söhre, Nähe Dörnhagen, fanden wir – dicht verborgen – die richtige Stelle“, berichtet Mangold. „Das zuständige Forstamt hat und unbürokratisch geholfen, denn die Drehausrüstung umfasst viel Gerät und wurden mit Fahrzeugen transportiert.“

Die Drehtage mussten komplett auf die Wochenenden verlegt werden und dauerten bis zu zehn Stunden am Tag. Bisher entstanden die Filme an Wochentagen mit zwei bis drei Stunden Drehdauer. „Es war eine große Herausforderung und nur Dank dem großen Willen und der Konzentration der Darsteller am Drehort ist alles so gut gelaufen“, sagte Mangold anerkennend.

Innerhalb von zwei Monaten wurde der 55 Minuten dauernde Film noch geschnitten und die Musik eingespielt. „Der Sound ist besonders gut gelungen. Er ist teilweise sehr dramatisch und passt zu den einzelnen Spielszenen“, sagt Mangold.

Info: Die Videopremiere ist am Sonntag, 14. November, 17 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Dittershausen. Der Eintritt ist frei. (Lutz Herzog)

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