Kneipen-Urgestein will’s noch mal wissen

Früherer "Hot Legs"-Betreiber übernimmt Biergarten am Radweg R1 in Fuldabrück

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Freuen sich auf ihre neue Aufgabe: Jutta Hoppe und Tom Liebehenz planen, den Biergarten an der Fulda in Fuldabrück im April zu öffnen. Mit auf dem Bild zu sehen ist Hund Luni. 

Der Biergarten am Radweg R1 in Fuldabrück soll im April 2019 eröffnen. Mit dem Kasseler Kneipen-Urgestein Tom Liebehenz ist ein neuer Wirt gefunden. 

Jetzt ist der Biergarten am Radweg „R1“ in Fuldabrück noch geschlossen, doch schon bald wird wieder Leben in das beliebte Ziel für Radfahrer und Spaziergänger einziehen. 

Nachdem der Pächter Horst-Werner Kalweit das Geschäft am Ende dieser Saison im September aufgegeben hatte, ist mit Tom Liebehenz aus Kassel nun ein neuer Wirt gefunden.

Und der kennt sich aus: „Ich habe 20 Jahre lang Kneipe gemacht“, sagt er. Unter anderem war er Betreiber des „Hot Legs“ in Kassel. Seine Läden hat er oft selbst eingerichtet. „Ich will auch dem Biergarten meine persönliche Note geben. Zum Beispiel baue ich einen Teil der Einrichtung.“ Sein Stil? „Das kann ich nicht genau sagen, die Dinge werden sich entwickeln. Gemütlich soll es auf jeden Fall werden.“ Der Name für den Biergarten steht dagegen schon fest: „Käpt’n Tom“.

Beim Essen will Liebehenz wie auch sein Vorgänger auf Imbissküche setzen. „Wir werden Bratwurst, Pommes, aber auch Flammkuchen in guter Qualität anbieten“, sagt der 58-Jährige. Zum Trinken gibt es Bier und Softdrinks – „wie in einem Biergarten eben üblich“.

Biergarten soll im Frühjahr 2019 wieder öffnen

Tom Liebehenz will den Biergarten Ostern 2019 eröffnen. „Wenn alles klappt“, sagt er. Einige Stücke der Einrichtung, wie zum Beispiel die einzelnen Küchenelemente, übernimmt er von seinem Vorgänger Horst-Werner Kalweit.

Die Öffnungszeiten sind variabel: Der Biergarten soll dann ab morgens zwischen 10 und 11 Uhr öffnen und abends, je nach Wetter und Stimmung, zwischen 20 und 21 Uhr schließen. „Wenn es warm ist und viele Gäste da sind, lasse ich natürlich länger offen, das muss man dann erst alles sehen.“ In den Wintermonaten wird weiterhin geschlossen sein. „Am besten wäre es, wenn wir in den warmen Monaten so viel Geld erwirtschaften, dass wir im Winter davon leben können.“

Mit wir meint er sich und seine Lebensgefährtin, die auch im Biergarten mithelfen wird. Die beiden wollen zusammen das Hauptgeschäft stemmen und eventuell noch auf ein paar Aushilfen zurückgreifen.

Liebehenz kennt durch seine Jahre in der Gastronomie-Szene viele Leute und hofft, auch den ein oder anderen „aus früheren Kneipenzeiten“ nach Fuldabrück in seinen Biergarten zu locken. Sein Hauptgeschäft werden aber die Radfahrer bleiben, vermutet er. „Ganz egal wer kommt, Hauptsache, es geht immer fröhlich zu.“

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