Anschluss für erste Kunden ab Anfang 2019 buchbar

Schnelles Internet für Fuldabrücker kommt früher als zunächst gedacht

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Effiziente Technik: Die Dörnhagener Manfred Sturm (links) und Werner Meier schauen sich die Maschine an, mit der schmale Schlitze in die Straßen gefräst werden. 

Gute Nachrichten für die Fuldabrücker: Viele von ihnen werden offenbar doch früher als im November nächsten Jahres ihre Glasfaseranschlüsse und somit schnelles Internet bekommen. 

Wie die Telekom jetzt klarstellte, „können die ersten Kunden ab dem ersten Quartal 2019 ihre Anschlüsse buchen“.

Die Telekom hatte bei einem offiziellen Spatenstich Anfang der Woche auf dem Dorfplatz in Dittershausen irrtümlich erklärt, dass erste Kunden erst in einem Jahr vom schnellen Internet profitieren können. Als Grund nannten die Vertreter, dass es nicht abschätzbar sei, wie lange im Hinblick auf den Winter noch gebaut werden könne. Eine weitere Schwierigkeit bestehe darin, geeignete Tiefbaufirmen zu finden.

Der Abschluss aller Arbeiten, also der Ausbau mit Glasfaser in den Ortsteilen Denn-/Dittershausen und Dörnhagen, ist für November nächsten Jahres geplant. Bis dann sollen alle Haushalte angeschlossen sein.

Kunden müssen nicht bis November 2019 warten 

Ursprünglich geplant war, dass einige Kunden bereits dieses Jahr von schnellem Internet profitieren können. Dieser Plan wird nun trotzdem nicht ganz eingehalten, bis November 2019 müssen die Kunden aber nicht mehr warten. „Bei den Informationen, die beim Spatenstich gegeben wurden, handelte es sich um ein Missverständnis“, sagt Telekom-Regionalmanager Thomas Peter.

Wie berichtet, starten jetzt die ersten Arbeiten. Bei dem sogenannten Trenching-Verfahren werden schmale Schlitze in Straße oder Bürgersteig gefräst. In die Schlitze werden Leerrohre gelegt, in die dann die Glasfasern eingeblasen werden.

Telekom investiert fünf Millionen Euro 

Fuldabrück ist die einzige Kommune in Hessen, in der die Telekom das Netz in dieser Art ausbaut. Sie testet mit einem neuen Vermarktungsansatz die Akzeptanz von Glasfaseranschlüssen, die bis ins Haus verlegt werden. Bisher wurden die Telefon- und Internetsignale auf der „letzten Meile“ vom Verteilerkasten bis ins Haus durch eine Kupferleitung übertragen. Im Kupferkabel nimmt die Übertragungsgeschwindigkeit aber Meter für Meter ab.

Das Unternehmen Telekom investiert etwa fünf Millionen Euro, um Dörnhagen und Denn-/Dittershausen mit schnellem Internet zu versorgen.

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