Ehemaliges Finke-Möbelhaus

Höffner in Fuldabrück startet im September - 100 neue Stellen geplant

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So sieht der Gebäudekomplex zurzeit von oben aus: Das ehemalige Finke-Möbelhaus wird umfangreich saniert und umgebaut, bevor es Ende September neu eröffnet.

Noch ist das ehemalige Finke-Gelände eine riesige Baustelle. Doch am 26. September soll davon nichts mehr zu sehen sein. Dann öffnet das Möbelhaus unter dem Namen Höffner wieder.

„An diesem Termin ist auch nichts zu rütteln“, sagte Höffner-Geschäftsführer Thomas Dankert gegenüber der HNA.

Wie berichtet, hatte die Höffner-Inhaberfamilie Krieger das Unternehmen Finke im Herbst vergangenen Jahres übernommen und einen Totalumbau angekündigt. Der Name Finke sollte bleiben. „Wir haben uns dann doch anders entschieden, hauptsächlich aus wirtschaftlichen Gründen“, erklärte Dankert. „Wir setzen viel auf Fernsehwerbung – in einem kurzen Spot ist dem Kunden nicht zu erklären, dass wir Finke, aber eigentlich Höffner sind.“ Die Entscheidung für den neuen Namen sei nicht leicht gefallen, denn es dauere oft über Generationen, bis sich Kunden daran gewöhnen. Laut Dankert wird der Unternehmensstandort in Fuldabrück Nordhessens größtes und modernstes Möbelhaus. 

Und mit der wachsenden Fläche soll auch die Zahl der Mitarbeiter steigen. „Wir werden fast 100 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen und einen starken Fokus auf die eigene Ausbildung legen.“ Dazu kommen noch die 160 Mitarbeiter, die schon vorher bei Finke gearbeitet haben und von Höffner übernommen wurden. „Die Zahl ist dann aber nur der untere Rand, wir stellen vielleicht noch mehr Mitarbeiter ein.“ Insgesamt wird das Möbelhaus über eine Verkaufsfläche von 40.000 Quadratmetern verfügen, eine Küchenabteilung mit fast 150 ausgestellten Küchen und einer über 11.000 Quadratmeter großen Wohnzimmerabteilung.

Hier ist schon viel passiert: Das Gelände um das Möbelhaus ist nicht wiederzuerkennen.

Ein Hochregallager und eine Auslieferungslogistik am Standort sollen dafür sorgen, dass Kunden ihre Lieferungen in Zukunft deutlich schneller erhalten, als bisher. Ein Highlight nennt Dankert außerdem das geplante Restaurant mit Dachterrasse und Blick auf den Herkules.

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Auch andere Finke-Häuser werden saniert

Seit Ende März ist das Möbelhaus Finke im Fuldabrücker Ortsteil Bergshausen geschlossen. Schon damals kündigte der neue Inhaber Kurt Krieger an, etwa sechs Monate für den Totalumbau zu benötigen. Dieser Zeitplan wird nun eingehalten. 

Andere Finke-Häuser in Hamm, Münster, Jena und Erfurt sollen ebenfalls bestehen bleiben, aber umfangreich saniert werden. Der Hauptsitz in Paderborn wird dagegen gerade abgerissen und auch nicht wieder aufgebaut.

Hier befindet sich der Standort in Fuldabrück

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