Glasfaserausbau der Telekom ist im Zeitplan – Einige Haushalte bereits startklar

Im April sollen erste Kunden in Fuldabrück schnelles Internet haben

Fuldabrück – Ungefähr neun Monate dauert es noch, bis die Einwohner der Fuldabrücker Ortsteile Dörnhagen und Dennhausen/Dittershausen über superschnelles Internet verfügen können. Die Telekom ist laut Regionalmanager Thomas Peter bei dem Projekt Glasfaserausbau im Zeitplan: „Wir verfolgen nach wie vor das Ziel, bis November dieses Jahres alle Haushalte zu versorgen.“

Einige Häuser sind bereits jetzt startklar, das heißt, die technischen Voraussetzungen sind erfüllt, der Anschluss ist vorbereitet. Nutzen können diese Kunden die schnelle Verbindung jedoch noch nicht. „An einem Verteilerkasten hängen etwa 250 bis 300 Kunden“, erklärt Peter. Erst, wenn alle Haushalte eines Verteilers fertig vorbereitet seien, werde die Verbindung sozusagen „eingeschaltet“.

Im April soll es bei den ersten beiden Netzverteilern soweit sein. In Dörnhagen ist das im Bereich Guxhagener Straße/Zur Hufe, in Dittershausen im Bereich der Kirche, der Hauptstraße und einigen Nebenstraßen Richtung Kupferkanne. „Viele der Kunden sollten auch schon gemerkt haben, dass es vorangeht“, sagt Peter. Mit etwa 100 seien nämlich schon die Einzelheiten zur Verlegung der Glasfaser auf dem Grundstück und ins Haus besprochen worden.

Wer nun zum Beispiel einen Vertrag beim Internetanbieter ACO hat und zur Telekom wechseln will, hat zwei Möglichkeiten. Angenommen der ACO-Vertrag läuft im Sommer aus und der Kunde müsste jetzt kündigen, um die Frist einzuhalten. Dann kann er jetzt zur Telekom wechseln, kann aber bis zum Anschluss an das Glasfasernetz nur über sehr langsames Internet verfügen.

Sobald der Haushalt ans Netz geht, könne es der Kunde sofort nutzen, erklärt Thomas Peter. Man muss aber wissen: „In der Überbrückungszeit kann die Telekom über Kupferkabel teilweise nur Bandbreiten bis drei MBit/s pro Sekunde anbieten.“ Das kann zum Beispiel für das Streamen von Filmen und Serien zu langsam sein.

Die zweite Möglichkeit ist, dass Kunden ihre Verträge weiterlaufen lassen, bis ihr Haushalt an das Glasfasernetz angeschlossen ist. „Dann können sie die Telekom beauftragen, bei dem anderen Internetanbieter zu kündigen und müssen die Frist abwarten“, sagt Peter. Wenn die Kündigungsfrist verstrichen ist, kann der Kunde das Glasfasernetz der Telekom nutzen.

Rubriklistenbild: © dpa

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