Bau für neuen Stützpunkt startet

In Fuldabrück entsteht ein Feuerwehrhaus für 3,15 Millionen Euro

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Die Simulation zeigt das neue Feuerwehrhaus an der Schulstraße in Dennhausen/Dittershausen: In gut einem Jahr soll das Gebäude fertig sein.

Fuldabrück. Direkt nach den Sommerferien geht es los: Dann beginnen die Bauarbeiten für das Feuerwehrhaus an der Schulstraße in Dennhausen/Dittershausen unweit der Hermann-Schafft-Schule.

Wie berichtet, wird das neue Domizil für die Wehr 3,15 Millionen Euro kosten und eine Baugrundfläche von 910 Quadratmetern haben.

„Die gesamte Fläche des Grundstücks ist 4000 Quadratmeter groß. Also genug Platz für zum Beispiel Parkplätze und Verkehrsflächen“, sagt der Kasseler Architekt Rainer Pijahn. Bis Weihnachten soll dann der Rohbau abgeschlossen sein. „Das heißt, dass auch die Fenster drin sind und das Dach dicht ist.“ Der Plan funktioniere natürlich nur, wenn das Wetter mitspielt, sagt Pijahn. „Wenn nicht, wird der Rohbau über den Winter provisorisch gesichert.“

Insgesamt soll die Bauzeit ein gutes Jahr dauern, so der Architekt. Die Aufträge für alles, was mit dem Rohbau zu tun hat, sind bereits vergeben, teilte Fuldabrücks Bürgermeister Dieter Lengemann in der jüngsten Gemeindevertretersitzung mit. „Wir arbeiten mit mehreren regionalen Unternehmen zusammen.“ Für den Innenausbau sei man gerade dabei, die Aufträge, die deutschlandweit ausgeschrieben werden, zu vergeben.

Bevor es aber so richtig losgeht, muss noch der Bereich um die Schule in Dennhausen/Dittershausen vom Kampfmittelräumdienst untersucht werden. „Dort wurden Auffälligkeiten festgestellt, weshalb die Fläche dort Stück für Stück abgetragen werden muss“, erklärt Lengemann. Man gehe aber davon aus, dass es sich bei den Auffälligkeiten um alte Fundamente handelt. „Aber man muss es ja trotzdem prüfen“, sagen die Verantwortlichen.

Das alte Feuerwehrhaus stammt aus den 80er-Jahren und ist längst nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik. Auch der Standort in der Ortsmitte sei ungünstig. „Die Erweiterungsmöglichkeiten dort sind sehr begrenzt“, sagt Lengemann.

Zudem sei ein Neubau deutlich kostengünstiger als der Umbau des bestehenden Gebäudes gewesen wäre. Das Land hatte für das Projekt eine Förderung in Höhe von 175 000 Euro bewilligt.

Für das neue Gebäude geplant sind eine Fahrzeughalle für drei Einsatzfahrzeuge, getrennte Umkleiden für Männer und Frauen sowie Räume für Bereitschaft, Schulung, Lager und Jugendfeuerwehr. Außerdem werde es eine Waschhalle, Schlauchpflege und eine zentrale Kleiderkammer geben, die von allen Wehren der Gemeinde genutzt werden soll. Auch Duschen sind dann im Neubau vorhanden. Bislang nutzen die Freiwilligen Feuerwehrleute die Duschen im Bürgerhaus.

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