Kaffee-Mobile sollen bald im ganzen Landkreis Kassel unterwegs sein

The Flying Coffee: Kleine Autos bringen heißen Kaffee

Anke Hartmann und Lars Lachmann auf dem Königsplatz in Kassel stehen vor ihrem Kaffeemobil ihrer Firma The Flying Coffee
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Wollen mit ihrem Unternehmen „The Flying Coffee“ deutschlandweit erfolgreich werden: Anke Hartmann und Lars Lachmann.

Wer sich bei einem Spaziergang bei den aktuell frostigen Temperaturen Hände und Magen mit einem Kaffee wärmen will, der wird sich über den kleinen schwarzen Smart mit eingebauter Kaffeemaschine freuen: Das Auto ist seit ein paar Wochen zum Beispiel in der Goetheanlage oder in der Aue in Kassel anzutreffen und soll bald auch im ganzen Landkreis unterwegs ein.

Kassel/Fuldabrück – „The Flying Coffee“ heißt das von Lars Lachmann gegründete Franchiseunternehmen, das in den nächsten fünf Jahren auf 250 Franchisepartner in ganz Deutschland anwachsen soll – so der Plan. Lachmann ist Unternehmensberater, arbeitet in Kassel und lebt auf Mallorca.

Die Firma Kuno aus Edermünde hat dafür einen Smart Forfour umgebaut. „In dem Auto befindet sich eine Kaffeemaschine, die autark bis zu acht Stunden betrieben werden kann. Dafür sorgen Lithiumbatterien, die in der Rückbank verbaut sind.“ Und so funktioniert es auch mit allen zukünftigen Kaffee-Mobilen.

Bisher sind zwei davon unterwegs. Eins davon fährt Lachmanns Partnerin Anke Hartmann aus Fuldabrück. Sie ist hauptberuflich Juristin, hat aber Spaß daran, sich einmal in einem anderen Arbeitsfeld zu engagieren. „Ich stecke jede freie Minute in dieses Projekt“, sagt die 43-Jährige. Sie selbst wisse, wie es ist, wenn man zum Beispiel mit seinen Kindern auf dem Spielplatz ist und weit und breit kein heißes Getränk zu bekommen sei. „Dann sind wir da und bieten unseren Kaffee in Barista-Qualität an.“

Im nächsten Monat starten zwei weitere Franchisepartner mit der Arbeit. Lachmann und Hartmann hoffen, dass das Geschäft dann schnell weiter wächst. Mit Problemen beim Suchen nach Interessenten rechnen sie nicht.

„Wegen der Corona-Pandemie haben viele Gastronomen zurzeit keine Arbeit“, sagt Lachmann. „Das sind unter anderem potenzielle Partner für uns.“ Denn bei Flying Coffee seien sie weiterhin in der Branche tätig und arbeiteten mit Dingen, die sie gewohnt seien: „Und haben dazu noch geregelte Arbeitszeiten.“

Außerdem brauche man keine spezielle Qualifikation, um Franchisepartner zu werden – aber etwas Geld. Denn wer dabei sein will, zahlt 17 000 Euro und eine monatliche Gebühr von 1000 Euro. Für die 17 000 bekommt der Partner das Auto und die komplette Ausstattung. „Er kann also am nächsten Tag mit der Arbeit loslegen“, erklärt Lachmann. „Der Vertrag läuft mindestens fünf Jahre, das Auto gehört dann dem Franchisepartner.

Wo das Kaffee-Mobil wann steht, ist auf der Facebook- und Instagramseite von Flying Coffee zu finden. Telefonisch erreichbar ist das Kaffeemobil unter 08 00/9 00 75 00 und 01 60/8 58 88 46. Weitere Infos unter theflyingcoffee.com (Theresa Novak)

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