Zwei Teams in Lauerstellung

Handball-Landesligisten Dittershausen und Fuldatal/Wolfsanger im Spitzenspiel

Nur schwer zu bremsen: Fabian Rudolph ist der erfolgreichste Torschützen der TSG Dittershausen, hier versucht er sich gegen Baunataler Tobias Oschmann durchzusetzen.
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Nur schwer zu bremsen: Fabian Rudolph ist der erfolgreichste Torschützen der TSG Dittershausen, hier versucht er sich gegen Baunataler Tobias Oschmann durchzusetzen.

Es ist schon ein Spitzenspiel, wenn sich im Verfolgerderby der Handball-Landesliga der Männer am Sonntag um 17.30 Uhr in der Sporthalle in Dörnhagen die TSG Dittershausen und die HSG Fuldatal/Wolfsanger gegenüberstehen.

Fuldabrück – Es ist schon ein Spitzenspiel, wenn sich im Verfolgerderby der Handball-Landesliga der Männer am Sonntag um 17.30 Uhr in der Sporthalle in Dörnhagen die TSG Dittershausen und die HSG Fuldatal/Wolfsanger gegenüberstehen. Beide Teams lauern mit 22:12 Zählern hinter der HSG Großenlüder/Hainzell und dem TV Hersfeld.

Fabian Rudolph ist mit 86 Treffern einer der erfolgreichsten Torschützen der Fuldabrücker. Der 21-Jährige ist jetzt in der zweiten Saison bei der TSG Dittershausen. „Wir sind alle heiß auf dieses Spiel“, sagt Rudolph. „Derby an sich ist ja schon etwas Besonderes und diesmal haben wir auch noch ein 24:30 aus dem Hinspiel wettzumachen.“ 

In Fuldatal war den Dittershäusern nur wenig gelungen, inzwischen hat sich aber einiges getan. Dittershausen ist stabiler und konstanter geworden. „Wir hatten als Saisonziel einen guten Platz im Mittelfeld im Auge, wollten schon früh nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben“, sagt Rudolph.

Bis jetzt ist sind Trainer Sead Kurtagic und die Mannschaft auf einem guten Weg dahin. „Aber wir dürfen nicht nachlassen, Konzentration ist wichtig, der Einsatz muss stimmen und wir müssen uns an die Marschroute halten, die wir im Training erarbeitet haben“, fordert der frühere Bundesliga-A-Jugendspieler der MT Melsungen.

Rudolph, der von Eintracht Baunatal, der MT und der TG Wehlheiden nach Dittershausen kam, hat Schritt Richtu8ng Fuldabrück nie bereut. „Bei der TSG stimmt alles, das Umfeld, da ist Zusammenhalt in der Mannschaft, alles ist freundschaftlich familiär“, sagt Fabian Rudolph. „Wir gewinnen zusammen und wenn es nicht anders geht, verlieren wir auch zusammen.“

Der Rückraumspieler weiß, dass für einen Sieg alles stimmen muss. „Wichtig ist, dass wir unser Ding spielen, dass wir unsere Taktik auch durchziehen“, sagt er. 

Besonders in der Abwehr müsse man schnell und aggressiv spielen, die Fuldataler dürften nicht zu ihrem Spiel kommen. Und im Angriff dürfe es keine überhasteten Aktionen geben, also ausspielen bis zur hundertprozentigen Chance.

„Mit der HSG Fuldatal/Wolfsanger kommt ein starker Gegner zu uns, das ist allen bewusst und wir werden mit der richtigen Einstellung in dieses Derby gehen“, sagt Rudolph. „Und wir wollen diese zwei Punkte in Fuldabrück halten, dafür werden wir alles geben.“

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