NVV arbeitet an Lösung, Fuldabrücker Ortsteile besser an Haltepunkt anzubinden

Mit Kleinbussen zum Bahnhof Baunatal-Rengershausen

Von Fuldabrück zum Bahnhof Rengershausen mit einem Kleinbus: Das könnte schon bald Wirklichkeit werden. Der NVV arbeitet an einer Lösung. Archiv
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Von Fuldabrück zum Bahnhof Rengershausen mit einem Kleinbus: Das könnte schon bald Wirklichkeit werden. Der NVV arbeitet an einer Lösung.

Eine bessere Anbindung der Fuldabrücker Ortsteile an den Bahnhof in Rengershausen und eine bessere Anbindung der Bereiche Rundstraße/Goldene Aue in Dörnhagen an den öffentlichen Personennahverkehr – beides ist seit längerem von den Fuldabrückern gewünscht und könnte bald Wirklichkeit werden.

Fuldabrück/Baunatal – Bereits im Mai war der Bahnhof Rengershausen in einer Gemeindevertretersitzung Thema. Die Kosten für eine Instandsetzung des Fußweges hoch zum Bahnhof und eine energiesparende Wegebeleuchtung sollten ermittelt werden. In dem Zusammenhang wurde auch über eine mögliche bessere verkehrliche Anbindung des Bahnhofs an die Fuldabrücker Ortsteile diskutiert. Nach einem Gespräch zwischen Gemeinde und NVV gibt es nun erste Ergebnisse. „Eine Linie könnte mit Kleinbussen von Dörnhagen über Dennhausen/Dittershausen zum Bahnhof Rengershausen und darüber hinaus über das OTC oder VW-Haupttor nach Baunatal (Stadtmitte) aufgebaut werden“, heißt es seitens des NVV.

„Die Anbindung an das RT- und Tramnetz in Richtung Kassel würde dann aus Fuldabrück kommend am Bahnhof Rengershausen beziehungsweise in Baunatal erfolgen. Damit würde zugleich eine neue direkte Verbindung zwischen Fuldabrück und dem VW-Werk beziehungsweise der Stadt Baunatal aufgebaut.“ Der Busverkehr in Fuldabrück wird hauptsächlich mit der Linie 17 und 17 E durch die KVG erledigt. Dafür gibt es einen gesonderten Vertrag zwischen der KVG, dem NVV und der Gemeinde. Dieser Vertrag endet im Dezember, soll aber bis 2025 verlängert werden. Dann will der NVV die Verkehre im Landkreis Kassel südlich der Stadt Kassel und in den Schwalm-Eder-Gemeinden Guxhagen und Edermünde neu ordnen. Deshalb mache es Sinn, alle neuen Planungen für Dezember 2025 „zu synchronisieren“, heißt es.

Die Zeichen stehen aber laut NVV-Pressesprecherin Sabine Herms gut, dass dies schon in naher Zukunft passieren könnte. „Ja, 2025 steht der große Wurf an, aber wir arbeiten bereits jetzt mit Hochdruck an einer kurzfristigeren Lösung für die Anbindung der Fuldabrücker Ortsteile an den Bahnhof Rengershausen.“

Noch ein zweites Anliegen könnte zwar nicht sofort, aber eventuell bis 2025 angepackt werden: Die bessere Erreichbarkeit der Bereiche Rundstraße/Goldene Aue in Dörnhagen an die nächste Bushaltestelle. Von dort bis zum nächsten Haltepunkt (Siedlung) ist es vergleichsweise weit. „Wenn das auch noch klappt, hätten wir zwei Probleme gelöst“, sagt Fuldabrücks Bürgermeister Dieter Lengemann. (Theresa Novak)

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