Info-Veranstaltung der Telekom

Fast 60 Prozent der Haushalte in Fuldabrück bekommen schnelleres Internet 

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Beratung: Die Telekommitarbeiter Yannick (vorn, links) und Marcel Roth haben bei der Abschlussveranstaltung Technisches erklärt. Hier informieren sich Heinz Waldeck (vorn, rechts) , Gerhard Riemann (dahinter), Wolfgang Rotter und Herbert Noczynski. 

Fuldabrück. Fast 60 Prozent der Einwohner aus den Fuldabrücker Ortsteilen Dörnhagen und Dennhausen/Dittershausen werden spätestens nächstes Jahr schnelles Internet haben.

Wie berichtet, schafft die Telekom ein Glasfasernetz, durch das dann Übertragungsraten von bis zu einem GigaBit (1GBit = 1000 MBit) pro Sekunde möglich sind.

„1350 Haushalte haben sich für einen Glasfaseranschluss registriert“, sagte Telekom-Regionalmanager Thomas Peter jetzt bei einer Abschlussveranstaltung auf dem Rathausvorplatz. Abschluss deshalb, weil die Bürger nur bis gestern Zeit hatten, den Anschluss kostenlos zu bekommen (sonst 800 Euro).

Mit der Zahl der Kunden, die die Telekom überzeugen konnte, ist Thomas Peter zufrieden. Aber: „Ich frage mich trotzdem, warum sich die anderen 40 Prozent nicht für schnelles Internet entschieden haben.“

Drei Viertel durch persönliche Beratung, ein Viertel im Internet

Die Telekom hatte in den vergangenen Monaten viel dafür getan, ihre Ware an den Mann zu bringen: Bürgersprechstunden, Bürgerversammlungen, ein Beratungswagen, Informationen im Internet und in der Zeitung – „es kann jetzt wirklich keiner mehr sagen, er habe nichts davon gewusst“, sagt Peter. Drei Viertel der Aufträge seien in direkten Beratungen zustande gekommen. Das andere Viertel habe sich im Internet für einen Glasfaseranschluss angemeldet.

Für die, die sich für schnelles Internet angemeldet haben, geht es nun auch schon bald los. „Wir werden die ersten 300 Haushalte in Dittershausen nahe Felsengarten versorgen und in Dörnhagen die ersten 300 im Bereich der Straßen Zur Hufe und Guxhagener Straße. Dann arbeiten sich die Techniker Stück für Stück in den Orten voran. Die ersten wird es dieses Jahr bereits positiv erwischen“, sagt Peter.

Jetzt, wo die Frist zur kostenlosen Registrierung abgelaufen ist, werde die Telekom sehen, wo sie ausbauen muss. Dann gehe es an die Feinplanung und die Besprechung mit den Eigentümern der Häuser. „Das geschieht mit jedem individuell.“

Egal, wer sich registriert hat, die Bauarbeiten werden alle betreffen, sagte Bürgermeister Dieter Lengemann. „Es wird Krach geben und Einschränkungen, aber in einem überschaubaren Rahmen.“ Doch dafür müsse man in Fuldabrück in einem Jahr nicht mehr über Bandbreiten und „Übertragungsraten von zwei MBit sprechen“.

Telekom testet Konzept

Fuldabrück ist die einzige Kommune in Hessen und die fünfte in Deutschland, in der die Telekom das Netz in dieser Art ausbaut. Sie testet damit mit einem neuen Vermarktungsansatz die Akzeptanz von Glasfaseranschlüssen, die bis ins Haus verlegt werden. Bisher wurden die Telefon- und Internetsignale auf der „letzten Meile“ vom Verteilerkasten bis ins Haus durch eine Kupferleitung übertragen. Im Kupferkabel nimmt die Übertragungsgeschwindigkeit aber Meter für Meter ab.

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