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Sportler- und Vereinsehrung in Fuldabrück: 106 Lokalsportler und Ehrenamtler wurden ausgezeichnet

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Von: Tanja Temme

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Vom Schützen bis zum Tänzer: Fast 80 erfolgreiche Sportler aus Fuldabrück wurden nach dreijähriger Pause von der Gemeinde geehrt. Der Schützenverein hatte diesmal die meisten gemeldet.
Vom Schützen bis zum Tänzer: Fast 80 erfolgreiche Sportler aus Fuldabrück wurden nach dreijähriger Pause von der Gemeinde geehrt. Der Schützenverein hatte diesmal die meisten gemeldet. © Tanja Temme

Die treffsichersten Schützen, schnellsten Handballer und beweglichsten Tänzer, eben Fuldabrücks erfolgreichste Sportler wurden am Freitagabend im Bürgerhaus Kupferkanne in Dennhausen/Ditterhausen ausgezeichnet. Die Gemeinde ehrte allerdings nicht nur ihre Vorzeigesportler, sondern auch engagierte Ehrenamtler aus den örtlichen Vereinen.

Fuldabrück – 14 Sportvereine hatte die Gemeinde im Vorfeld angeschrieben von denen „sieben Rückmeldungen gegeben haben“, wie Bürgermeister Dieter Lengemann berichtete. Ganz ähnlich verhielt es sich auch bei den Vereinsehrungen, wo von 17 kontaktierten ebenfalls sieben Vereinigungen verdiente Mitglieder gemeldet hatten. Obwohl die Feierstunde drei Jahre nicht stattgefunden hatte, hielt sich die Anzahl der zu Ehrenden im Rahmen, „fand 2021 im Sport doch wenig statt“, wie das Gemeindehaupt erklärte.

Von den 76 Sportlern, die von der Gemeinde ausgezeichnet wurden, hatte der Sportschützenverein Fuldabrück mit einem Viertel die meisten gemeldet. Dass die Schießsportler nicht nur gute Sportler in ihren Reihen haben, sondern auch überaus treue Vorstandsmitglieder, kam an diesem Abend ebenfalls zur Sprache. Gemeint ist Irene Grotstück, die an diesem Abend den Ehrenbrief des Landes Hessen von Vizelandrätin Silke Engler bekam. Diesen hatte sich die 82-Jährige mehr als verdient, ist sie doch schon seit 46 Jahren Schriftführerin im Schützenverein. „Genau genommen sind es 47 Jahre, denn ich habe schon 1975 damit angefangen, war da nur noch nicht offiziell gewählt.“ Ansonsten vertritt die Seniorin die Schützen noch im Vereinskuratorium, beschafft für Wettbewerbe Orden und versorgt das Gemeindeblättchen mit Infos über ihren Sport. Kurzum: Grotstück ist seit Jahrzehnten aktiv im Ehrenamt und noch nimmer müde. Engler nutzte den Termin zudem, um ein Signal in Richtung Sportvereine zu geben: „ Um Flüchtlinge aus der Ukraine unterzubringen, werden wir auch zukünftig keine Sporthallen schließen“, sagte sie. Apropos: In den beiden Fuldabrücker Sportstätten wurde kürzlich lediglich die Temperatur etwas gesenkt, mehr will Lengemann des Engergiesparens wegen erstmal nicht unternehmen.

Chronistin: Irene Grotstück bekam den Ehrenbrief des Landes Hessen überreicht.
Chronistin: Irene Grotstück bekam den Ehrenbrief des Landes Hessen überreicht. © Temme, Tanja

Neben den Schützen war auch die Kindertanzgruppe „die Pinguine“ stark vertreten. Sie gaben den Gästen bei der Feierstunde eine Kostprobe ihres beachtlichen Könnens, beispielsweise im Tango. Mit von der Partie waren auch die Handballer, Badmintonspieler, Reiter, Wasserskifahrer und Radfahrer, die allesamt die Nase vorn hatten in ihrem Bereich.

Weiterhin wurde die Zusammenkunft genutzt verdiente Ehrenamtler zu ehren: Aus acht örtlichen Vereinen wurden Vorstandsmitglieder gewürdigt, die sich seit über 12, 16 und 20 Jahren einbringen. Aus dem Sport über die Feuerwehr bis hin zum Gesangverein waren engagierte Mitglieder vertreten.

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