Fuldabrück prüft Kosten für Instandsetzung

Weg zum Bahnhof Rengershausen soll saniert werden

In die Jahre gekommen ist der Fußweg, der von Dittershausen zum Rengershäuser Bahnhof führt. Auf dem Bild ist ein Radfahrer zu sehen, der seinen Namen nicht nennen wollte
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In die Jahre gekommen ist der Fußweg, der von Dittershausen zum Rengershäuser Bahnhof führt.

Über 100 Jahre alt ist der Bahnhof Rengershausen – und auch der etwa 200 Meter lange Fußweg, auf dem zahlreiche Menschen täglich von Dittershausen aus den Regiotram-Haltepunkt erreichen, ist in die Jahre gekommen.

Fuldabrück/Baunatal – „Die bauliche Instandsetzung ist dringend erforderlich“, heißt es in der Begründung eines gemeinsamen Antrags aller Fraktionen im Fuldabrücker Parlament, der in der Gemeindevertretersitzung am Donnerstagabend beschlossen wurde. Das Geländer sei in schlechtem Zustand, ebenso die Oberfläche des Weges und die Laternen. „Die Beleuchtung ist nicht ausreichend“, sind sich die Parlamentarier einig. Durch das starke Gefälle des Weges sei ein erhöhtes Sicherheitsrisiko für die Fußgänger gegeben.

Deshalb werde der Gemeindevorstand beauftragt, die Kosten für die Instandsetzung des Fußweges zu ermitteln, außerdem die Kosten für ein neues Geländer und eine energiesparende Beleuchtung.

Mehrere Parlamentarier hatten sich den Weg vor Kurzem vor Ort angeschaut, wie in der Sitzung deutlich wurde. Manche fragten sich, warum erst jetzt darüber gesprochen werde, wenn er doch schon lange in schlechtem Zustand sei.

„Wir haben den sanierungsbedürftigen Weg schon auf dem Schirm“, sagte Bürgermeister Dieter Lengemann (SPD). Doch bisher seien die finanziellen Mittel für eine Instandsetzung nicht vorhanden gewesen.

„Baumaßnahmen sind dort sehr schwierig umzusetzen“, erklärte der Rathauschef. „Unter dem Weg ist Strom, eine Gasleitung und Glasfaser verbaut. Also das volle Programm.“ Lengemann schätzt die Kosten auf über 100 000 Euro.

Ein weiterer Punkt im Antrag drehte sich um eine bessere Anbindung der Fuldabrücker an die Regiotram. „Mit der RT ist ein Anschluss an das Fernverkehrsnetz am Bahnhof Wilhelmshöhe in nur sieben Minuten ab Bahnhof Rengershausen möglich. Damit mehr Menschen aus den Ortsteilen das gute Angebot erreichen können, bedarf es einer Anbindung, zum Beispiel mit einem Rufbus“, heißt es in dem Antrag.

Wie das gehen soll, weiß der Gemeindevorstand noch nicht. „Wir haben den Auftrag nun bekommen, darüber nachzudenken. Das machen wir jetzt auch.“ Der NVV soll dazu ebenfalls gehört werden.

Die nächste Bushaltestelle vom Rengershäuser Bahnhof aus ist die Haltestelle Kirche in Dittershausen. Vielleicht könne man von dort aus eine Regelung finden. „Aber ob das Sinn macht, müssen wir prüfen“, sagt Lengemann. (Theresa Novak)

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