Mit Staus ist zu rechnen

B3: Brücken bei Wilhelmshausen werden erneuert - Nur noch eine Fahrbahn

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Wer auf der Bundesstraße 3 zwischen Hann. Münden und Fuldatal unterwegs ist, muss ab Montag Geduld mitbringen. Bis Mitte Juni wird die Fahrbahn in zwei Abschnitten auf einen Fahrstreifen verengt.

Grund sind Bauarbeiten an den beiden Geh- und Radwegebrücken über den Osterbach und über den Rattbach bei Fuldatal-Wilhelmshausen. Bisher wird der parallel zur B 3 verlaufende hessische Radfernweg R 1 (Fuldatalradweg) mittels zweier Holzstegbrücken über die beiden Bäche geführt. Da die beiden mehr als 20 Jahre alten Brücken nach Angaben von Hessen Mobil jedoch Schäden aufweisen, müssen sie nun ersetzt werden.

Die neuen Brücken werden durch Hessen Mobil an den bestehenden Standorten errichtet und die vorhandenen Holz-Überbauten durch Aluminium-Überbauten ersetzt. Für die Auflagerung der neuen Überbauten müssen zunächst die vorhandenen Widerlager angepasst beziehungsweise zurückgebaut werden, erklärt Horst Sinemus, Pressesprecher von Hessen Mobil. Die Fundamente bleiben unverändert. In den Anschlussbereichen wird der Asphalt des Radweges angeglichen.

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Damit der R 1 auch während der Bauarbeiten durchgängig befahrbar ist, wird der Rad- und Fußgängerverkehr laut Sinemus in den Baustellenbereichen auf die Bundesstraße geführt. Dazu wird ein temporärer Radweg auf der B 3 in Fahrtrichtung Göttingen eingerichtet. „Um die Verkehrssicherheit für Radler und Fußgänger zu gewährleisten, wird dieser mit entsprechenden Schutzeinrichtungen gesichert und von der Fahrbahn abgegrenzt“, erklärt Horst Sinemus.

Die B 3 wird deshalb während der Bauzeit in beiden Abschnitten auf einen Fahrstreifen verengt. „Der Fahrzeugverkehr wird mittels Ampelregelung jeweils wechselseitig an den Radwegeabschnitten vorbeigeführt“, sagt Sinemus. Mit Verkehrsbehinderungen für den Fahrzeugverkehr müsse daher gerechnet werden.

Hessen Mobil bitte alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis und Rücksichtnahme, schreibt Sinemus. Bis spätestens Mitte Juni 2019 sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Sinemus weist außerdem darauf hin, dass aufgrund der Bauart Stillstandsphasen vor Ort unvermeidbar seien.

Die Gesamtbaukosten in Höhe von rund 290.000 Euro trägt laut Hessen Mobil die Bundesrepublik Deutschland. 

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