„Hier ist noch nichts passiert“

Bauarbeiten an Veckerhagener Straße gehen in die nächste Phase - Teilweise müssen sie noch starten

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Noch nichts passiert: Die Bauarbeiten im dritten Bauabschnitt der Veckerhagener Straße sollen in der kommenden Woche beginnen. 

Wenn Ursula Gühne hört, dass die Bauarbeiten an der Veckerhagener Straße in Ihringshausen bald abgeschlossen sein sollen, wundert sie sich: „Hier haben sie noch überhaupt nicht angefangen.“

Die 94-Jährige wohnt im Bereich des dritten Bauabschnitts, zwischen der Grebenstraße und dem Pfingstweg. „Es hieß jetzt, hier seien die Bauarbeiten noch nicht so weit fortgeschritten. Aber es ist noch gar nichts passiert. Auch die Hausanschlüsse sind noch nirgends gemacht“, erklärt sie.

Den Fortgang des Ausbaus, der im Mai 2017 begonnen hat, hat Ursula Gühne aufmerksam verfolgt. „Die haben mit dem ersten und dem fünften Abschnitt angefangen und dann kamen der zweite und der vierte. Und wir sind übrig geblieben. Wir sind wohl einfach noch nicht dran.“ In der ganzen Zeit seien die Bagger jedoch ständig hin und her gefahren, um von den unteren zu den oberen Bauabschnitten zu kommen.

Alt und neu: Während der vierte Bauabschnitt der Veckerhagener Straße fast fertig ist, sollen die Bauarbeiten im dritten Abschnitt in der kommenden Woche beginnen.

Dass bisher im dritten Bauabschnitt noch gar nicht mit den Arbeiten begonnen wurde, bestätigt Martin Knopp, Fachbereichsleiter des Tiefbauamtes der Gemeinde Fuldatal. „Wir fangen in der kommenden Woche an“, erklärt er. Dann werden im dritten Bauabschnitt zuerst die Wasser- und Gasleitungen sowie die Hausanschlüsse verlegt. „Das soll möglichst ohne größere Sperrungen für den Verkehr erfolgen“, sagt Knopp. Ursula Gühne hofft, dass die Bauarbeiten möglichst schnell abgeschlossen werden. Denn seit die Straße saniert wird, kann sie nur noch in Begleitung ins Zentrum gehen. „Alleine komme ich da mit meinem Gehstock oder dem Rollator nicht durch“, sagt sie. 

Ein anderer Punkt, über den sie sich ärgert, wird jedoch auch mit dem Abschluss der Bauarbeiten nicht aus der Welt geschafft sein – die Straßenbeiträge. Ursula Gühne rechnet damit, mit einem vier- bis fünfstelligen Betrag zur Kasse gebeten zu werden. „Gerecht ist das nicht“, betont sie.

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