Räume an Mündener Straße

Eine Eisdiele für Wilhelmshausen: Familie Ochs sucht Betreiber

Eine dunkelhaarige Frau steht an einen modernen Glasbau angelehnt.
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Hier soll bald Eis über die Theke gehen: Annegret Ochs und ihr Mann Christian, Inhaber der Firma Ochs und Esel, haben auf einem Teil ihres Grundstücks an der Mündener Straße gegenüber der Uferpromenade eine Eisdiele aufgestellt. Derzeit suchen sie noch nach einem Betreiber.

Annegret und Christian Ochs haben ihren Traum von einem Eiscafé in Fuldatal-Wilhelmshausen schon fast verwirklicht. Die Räumlichkeiten stehen schon. Jetzt fehlt nur noch ein Betreiber.

Fuldatal – Als Annegret Ochs und ihr Mann Christian vor vier Jahren nach Wilhelmshausen zogen, da wurde ihnen schnell klar, dass ihnen zu ihrem Glück nur eine Sache fehlte: eine Eisdiele. „Es gibt nichts zum Abkühlen“, sagt Annegret Ochs. Und als die Gemeinde dann entschied, die Uferpromenade neu zu gestalten, mit vielen Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten, einer Boule-Anlage und einer Treppe am Fluss, um die Beine im Wasser baumeln zu lassen, da war klar, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen war, um zu handeln.

Seit drei Wochen steht nun auf dem Grundstück der Firma Ochs und Esel an der Mündener Straße, deren Inhaber Annegret und Christian Ochs sind, eine Eisdiele. Hier soll, wenn alles klappt, noch in diesem Sommer Eis über die Ladentheke verkauft werden. Allerdings sucht das Ehepaar Ochs noch einen Betreiber für das Eiscafé. „Wir sind schon selbstständig mit unserem Handwerksbetrieb, wir können uns nicht auch noch um eine Eisdiele kümmern“, sagt die 39-Jährige.

Aber sobald jemand gefunden ist, kann es auch losgehen, denn der Container wird voll ausgestattet mit Küche vermietet, die in den kommenden Wochen geliefert und eingebaut wird. Bis dahin ist auch der Bereich um den Container gepflastert und der Wasserkanal angeschlossen, verspricht Ochs. Über eine Klimaanlage und zwei Toiletten verfügt der 25 Quadratmeter große Container auch, in dem etwa zwei bis drei kleine Bistro-Tische Platz finden. Im Außenbereich werde es auch Sitzmöglichkeiten geben, erklärt Ochs.

Aber sie ist sich sicher, dass die meisten Kunden ihr Eis sowieso auf die Hand mitnehmen und sich damit an die Fulda setzen werden. „Dafür ist der Ort einfach wie geschaffen.“ Wenn alles klappt, und sich in den nächsten Wochen ein Betreiber findet, dann könnte es schon zu den Sommerferien mit dem Eisverkauf losgehen. Dann soll auch die Uferpromenade fertiggestellt und die letzten Bagger verschwunden sein.

Um genügend Kundschaft macht sich Ochs keine Sorgen. Auch außerhalb der Sommermonate werde der R1 rege befahren. „Hier ist eigentlich ganzjährig was los, auch durch die B 3“, sagt Ochs. Viele würden an der Wurstbude am Ortseingang halten. „Und nach einer Wurst hat man doch Lust auf was Süßes“, sagt die Mutter einer zweijährigen Tochter. Und auch im Winter biete sich sicher die Chance, Kaffee und Waffeln zu verkaufen.

Kontakt: Interessenten können sich bei Ochs und Esel unter Tel.: 0 55 41/9 59 78 88 melden.

Von Amira El Ahl

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