Simmershäuser Schwan hatte sich in Ästen des Nestes verfangen

Feuerwehr rettet Küken an der Fulda

Das Schwanenküken kurz nach seiner Rettung in den Händen eines Helfers.
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Das Schwanenküken kurz nach seiner Rettung in den Händen eines Helfers.

Einen ungewöhnlichen Einsatz hatten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Simmershausen diese Woche. Sie retteten am Mittwoch ein Schwanenküken auf der Fulda.

„Es hatte sich ganz unglücklich am Rand des Nestes im Geäst verfangen“, erklärt Einsatzleiter Boris Preßler. Vogelbeobachter hätten das Küken in seiner misslichen Lage unweit des Parkplatzes Kragenhof-Brücke an der Fuldatalstraße entdeckt, sagt Preßler. Nachdem sich das Tierkind nicht selbst befreien konnte und die Versuche der Elterntiere ebenfalls scheiterten, sei dann die Feuerwehr gegen 17 Uhr alarmiert worden.

Auf dem Weg zur Rettung: Links vom Paddel des Feuerwehrmannes Adrian Weber ist das Küken zu sehen.

Die rückte gleich mit einem kleinen Schlauchboot, statt mit dem großen Motorboot an. „Das Gewässer ist an der Stelle flach, teils nur 15 bis 20 Zentimeter“, sagt Preßler. Das wusste die Feuerwehr noch von einem Einsatz vor zwei Jahren an fast genau der gleichen Stelle. Auch damals mussten die Feuerwehrleute ein Schwanenküken aus einer misslichen Lage befreien. Es hatte sich in einer Angelschnur verheddert.

Diesmal waren es kleine Äste, in denen der Schwanennachwuchs feststeckte, erklärt Preßler. Man habe überlegt, das Küken zurückzuführen, doch die Elterntiere hätten kaum Interesse gezeigt und das Tier sei geschwächt, nass und leicht unterkühlt gewesen. So wurde es nach seiner Rettung in eine Wildvogelpflegestelle nach Hofgeismar gebracht. „Auf der Fahrt wurde es dann schon wieder munterer“, sagt Preßler.

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