Fast wie Disneyland

Hüpfburgen Spaß-Park in Fuldatal: Hier haben Kinder und Erwachsene Spaß

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Mit Spaß bei der Sache: Nils (7), Max (7) und Amelie (9) springen auf einer der Hüpfburgen.

Fuldatal. Vom Parkplatz aus sind Freudenschreie zu hören. Über die Absperrung ragen ein Drachenkopf, ein Piratenschiff und ein Hai-Kopf. Aber das hier ist nicht Disneyland, sondern Ihringshausen.

Direkt an der Bundesstraße, wo der Hüpfburgen Spaß-Park seine Zelte aufgeschlagen hat.

Bei Betreten des Geländes dann die erste Überraschung: Es ist früher Nachmittag an einem Wochentag und das weitläufige Gelände ist pickepackevoll. Wo man hinsieht, umhertobende Kinder, die mit freudigen Blicken vom Piratenschiff zur Tiger-Hüpfburg und dann zur Dschungelwelt oder der Biene Maja-Burg eilen. „Ich weiß gar nicht, wo ich als Nächstes hin will, viel zu viel Auswahl“, sagt die neunjährige Amelie, die gerade mit Anlauf eine etwa drei Meter hohe Rutsche heruntergeschnellt ist. 

Mehr als 20 Hüpfburgen stehen auf dem großen Arial und warten auf hüpfende Besucher. „Es ist super“, sagt Elias aus Kassel-Waldau, der mit Freunden seinen fünften Geburtstag im Spaß-Park feiert. „Das Piratenschiff ist am allerbesten“, sind sich die Freunde Felix, Nils und Max (alle sieben Jahre) aus Ihringshausen einig.

Ihnen folgen Eltern entweder auf Schritt und Tritt und knipsen Bilder mit ihren Smartphones oder entspannen auf einer der bereitgestellten Bänke und genießen mit Eis in der Hand die Herbstsonne. Einer davon ist Tim aus Ihringshausen, Vater von zwei Töchtern (3 und 4). „Die springen hier gerade herum“, sagt er. Bereits zum zweiten Mal ist er in diesem Sommer hier, wie viele andere der Besucher an diesem Tag auch. „Den Kindern macht es riesigen Spaß.“ Auch er selbst hat sich schon auf einer der Hüpfburgen ausgetobt. „Das ist schon echt gut.“

Auch Erwachsene hüpfen

Auch wenn die tollenden Kinder auf den Burgen das Bild an diesem Nachmittag prägen, ist der junge Familienvater damit keine Ausnahme. Versichert zumindest Sean Renz, Leiter des Spaß-Parks. „Wir haben regelmäßig auch Erwachsene, Studentengruppen oder Junggesellenabschiede hier. Vor allem an Wochenenden“, erzählt Renz, der seine Zelte bis Ende Oktober in Ihringshausen aufgeschlagen hat.

Auch Nermina Varajic, Mutter des 13-jährigen Anar, der sich gerade auf der Drachenhüpfburg austobt, hat sich schon ihrem Sohn angeschlossen und auf einer der Burgen gehüpft. Einfach mal kurz Kind sein. Dann nimmt sie aber doch lieber wieder die Rolle des Beobachters und Aufpassers ein.

Was bei den Kleinsten kinderleicht aussieht, wenn sie auf den Hüpfburgen springen und von einer zur nächsten rennen, kann einen als Erwachsenen schon einmal aus der Puste bringen. Im Parkour auf Knien durch einen Tunnel kriechen, vorbei an eng aufgestellten Hindernissen in Form von grauen Pfeilern, über die Rampe und dann einen Meter in die Tiefe springen. Fast schon eine kleine Sporteinheit. Auf jeden Fall ist aber schon bei der Bewältigung des ersten Hindernisses jeglicher Alltagsstress vergessen und man selbst für wenige Minuten wieder Kind. Was wohl auch den Reiz für erwachsene Besucher ausmacht.

Infos unter: 01 77/64 30 743

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