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Lichterspektakel am Fuldaufer

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Von: Tanja Temme

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Bekannt vom Zissel in Kassel: Ganze dreimal präsentierten Mitglieder des Wasserskiklubs Fuldabrück ihr Können. Für viel Aufsehen sorgte eine Pyramide, die die jungen Wassersportler zeigten. Schön aber auch die Darbietung in Ballett-Manier oder die rasant gefahrenen Kurven ihrer Vereinskollegen.
Bekannt vom Zissel in Kassel: Ganze dreimal präsentierten Mitglieder des Wasserskiklubs Fuldabrück ihr Können. Für viel Aufsehen sorgte eine Pyramide, die die jungen Wassersportler zeigten. Schön aber auch die Darbietung in Ballett-Manier oder die rasant gefahrenen Kurven ihrer Vereinskollegen. © Tanja Temme

Fast drei Jahre lang wurde in Wilhelmshausen gebaut, nun wurden die umgestaltete Uferpromenade und der neue Radweg mit einem großen Fest offiziell eröffnet.

Fuldatal – Mit 3500 Besuchern hatten sie gerechnet, mehr als doppelt so viele waren schon am ersten Festtag gekommen: Massen an Gästen kamen am Wochenende nach Wilhelmshausen, wo unter dem Motto „Fulle in Flammen“ zwei Tage lang gefeiert wurde. Grund dafür war die neu gestaltete Uferpromenade mitsamt saniertem Radwegabschnitt. Beide wurden bei dem Event eingeweiht.

Wie vor rund drei Jahren alles losging, daran erinnerte Fuldatals Bürgermeister Karsten Schreiber: Die Erneuerung der Ortsdurchfahrt Mündener Straße hätte den Anstoß dazu gegeben, eine Promenade mit vielen Extras zu schaffen. Gleichzeitig habe man die Gelegenheit nutzen wollen, den viel zu schmalen Radweg auszuweiten.

Wie entspannt man nun an der Uferpromenade flanieren kann, davon konnten sich die zahlreichen Besucher jetzt überzeugen. Nur selten kam es zu Engpässen auf der 900 Meter langen Strecke entlang des Wassers, die nun vier Meter breit ist. Gut an kamen zudem die Verweilplätze. „Am besten finde ich die Holzliegen, hier könnte ich stundenlang draufbleiben“, meinte André Lechner aus Holzhausen. Ob Pavillon, Fitnessgeräte oder Boule-Anlage – all die Neuerungen schienen anzukommen, konnte man vielerorts doch lobende Worte vernehmen. Gleiches gilt für die neue Ufertreppe, die beim Fest immer wieder proppenvoll besetzt war. Diese soll aber nicht nur als Sitzmöglichkeit dienen, sondern wie auch die neue Slipanlage Bootsbesitzern ein bequemes Anlegen ermöglichen.

Beim Fest ging es nicht nur um die Vorstellung der vielen Neuerungen, auch ein beeindruckendes Unterhaltungsprogramm hatten die Ausrichter auf die Beine gestellt. „Seit neun Monaten planen wir“, verriet Carsten Rühl vom veranstaltenden Vereinskuratorium Wilhelmshausen. Damit alles reibungslos lief, waren 160 Helfer im Einsatz. Natürlich brachte sich auch die Gemeinde ein, schickte Bauhofmitarbeiter zum Aufbauen der Hütten, zum Verlegen der Stromkabel oder auch für Aufräumarbeiten zur Festmeile.

Zu den Höhepunkten des Wochenendes zählte unter anderem die Wasserskishow, bei der Sportler aus Fuldabrück über die Fulda rasend eine Pyramide präsentierten, sowie die beleuchteten Wasserspiele der örtlichen Feuerwehr, deren Fontänen 2007 das letzte Mal genutzt wurden. Ergänzt wurde dieses optische Spektakel von beleuchteten Booten und einem Höhenfeuerwerk. „Fulle in Flammen – besser hätte man dieses Fest nicht nennen können“, lobte Klaus Seyda die besondere Optik, überhaupt sei es eine Veranstaltung, die nicht nur der Lokalität, sondern auch der tollen Angebote wegen jede Menge Spaß mache, so der Trendelburger.

Natürlich war das längst nicht alles, was man am Fuldaufer erleben konnte: Da sorgten etwa die Lokalmatadoren der Band Madison für Feierstimmung auf dem Festplatz, es gab Bootsfahrten, Seemannslieder des Holzhäuser Shantychores und ein üppiges Kinderprogramm. Und da das Flussfest so gut ankam, soll es auf jeden Fall eine Wiederholung geben –wann, das stehe allerdings noch in den Sternen. (Tanja Temme)

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