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Waldschwimmbad in Ihringshausen bleibt montags zu

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Von: Amira Sayed El Ahl

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Bleibt montags weiterhin zu: Das Waldschwimmbad in Ihringshausen kann aufgrund der Personallage in den Sommerferien nicht wie geplant täglich öffnen. Archivfoto: Amira El Ahl
Bleibt montags weiterhin zu: Das Waldschwimmbad in Ihringshausen kann aufgrund der Personallage in den Sommerferien nicht wie geplant täglich öffnen. © Amira El Ahl

Die Sommerferien haben begonnen und die Sonne scheint heiß vom Himmel, perfekte Voraussetzungen also für eine erfolgreiche Schwimmbadsaison. Trotzdem bleibt das Waldschwimmbad in Ihringshausen weiterhin montags geschlossen.

Fuldatal – In den vergangenen zwei Jahren hatte die Gemeinde, pandemiebedingt und weil eine dritte Fachkraft fehlte, die Öffnungszeiten eingeschränkt. Statt täglich von 8 bis 20 Uhr hat das Schwimmbad in Ihringshausen seit 2020 nun dienstags bis sonntags von 11 bis 19 Uhr geöffnet, montags bleibt das Bad geschlossen. Nur in den Sommerferien öffnete die Gemeinde das Bad täglich.

Doch aufgrund der angespannten personellen Situation wird das Waldschwimmbad in diesen Sommerferien auch montags geschlossen bleiben. „Wir sind froh, dass wir es überhaupt geöffnet haben“, sagt Fuldatals Büroleiter Martin Gronemann. Denn Anfang Juli musste das Bad sieben Tage lang geschlossen bleiben, weil es einen Engpass beim Personal gab.

Derzeit sind zwei Fachkräfte im Bad beschäftigt, zudem wird das Personal vom DLRG-Ortsverein Fuldatal bei der Bäderaufsicht unterstützt. „Dafür sind wir sehr dankbar“, sagt Gronemann. Trotzdem: Fällt ein Schwimmmeister aus, ist der Betrieb kaum mehr möglich, dafür ist das Waldschwimmbad zu groß. Schon bei den verkürzten Öffnungszeiten muss im Zwei-Schicht-Betrieb gearbeitet werden. Bei den ursprünglichen Öffnungszeiten waren es drei Schichten.

Da in den vergangenen beiden Saisons pandemiebedingt nur maximal 850 Besucher gleichzeitig ins Bad durften, sei der Betrieb auch mit zwei Fachkräften zu stemmen gewesen. Doch seit diesem Jahr gibt es keine Beschränkungen mehr. An heißen Tagen suchen jetzt wieder bis zu 2000 Menschen gleichzeitig im Waldschwimmbad nach Abkühlung. „Da sind wir mit zwei Fachkräften schon knapp besetzt“, erklärt Martin Gronemann.

Unterstützung bekam die Gemeinde Fuldatal Mitte Juli dann aus Vellmar, wo just am gleichen Tag wie in Fuldatal das Freibad schließen musste, weil sich Farbe im Becken gelöst hatte. Seit Juli arbeiten nun zwei Fachkräfte für Bäderbetriebe aus Vellmar im Fuldataler Freibad, und sie werden auch im August die Fuldataler Kollegen unterstützen, wie Gronemann erklärt.

Wie es weitergeht, ist derzeit noch nicht klar. Die Saison endet offiziell am Sonntag, 4. September. Über eine Verlängerungsoption bis zum 11. September entscheidet die Verwaltung laut Gronemann erst Ende August, abhängig vom Wetter und der personellen Situation.

Derweil arbeitet die Verwaltung an einem Konzept für das kommende Schwimmbadjahr, wie es die Gemeindevertreter im März zu den Haushaltsverhandlungen beschlossen hatten. „Auch mit Vellmar wird es sicherlich Gespräche geben“, sagt Gronemann. „Denn wir haben den Auftrag, in dem Bereich mit der Stadt Vellmar zu kooperieren.“ Unabhängig davon will auch die Nachbarkommune ein Bäderkonzept für seine Schwimmstätten in Auftrag geben. (Amira El Ahl)

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