Falscher Notruf abgesetzt

Großer Polizeieinsatz nach angeblicher Massenschlägerei in Fuldatal

Einen größeren Polizeieinsatz hat ein fingierter Notruf am Montagnachmittag in Ihringshausen ausgelöst. (Symbolbild)
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Einen größeren Polizeieinsatz hat ein fingierter Notruf am Montagnachmittag in Ihringshausen ausgelöst. (Symbolbild)

Im Kreis Kassel kommt es zu einem großen Polizeieinsatz. Die Beamten bereiten sich auf eine Massenschlägerei vor - die fand jedoch nie statt.

Ihringshausen - Einen größeren Polizeieinsatz hat ein fingierter Notruf am Montagnachmittag (27.09.2021) in Ihringshausen (Kreis Kassel) ausgelöst. Wie die Polizei berichtet, gab ein vermeintlicher Zeuge an, dass es eine größere Schlägerei mit Messern und einer Schusswaffe gebe.

Neben sechs Polizeistreifen rückte auch ein Rettungswagen in der Veckerhagener Straße aus. Bereits die ersten Streifen der Kasseler Polizei konnten jedoch Entwarnung gaben. Von der vom Anrufer beschriebenen Schlägerei mit 20 Personen und Verletzten war weit und breit nichts zu sehen.

Jugendlicher setzt falschen Notruf ab - Schlägerei im Kreis Kassel wohl frei erfunden

Im weiteren Verlauf der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Notruf vom Handy eines 15-Jährigen aus Fuldatal abgesetzt wurde und die Schlägerei frei erfunden war. Der Jugendliche selbst machte keine Angaben zu dem Vorwurf, einen falschen Notruf abgesetzt zu haben.

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Er wird sich nun jedoch wegen Missbrauchs von Notrufen und Vortäuschen einer Straftat verantworten müssen. Zudem droht ihm eine Rechnung im dreistelligen Bereich für den ausgelösten Polizeieinsatz. (Alia Diana Shuhaiber)

Bei einem anderen Vorfall im Kreis Kassel ermittelt die Polizei wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz: In Zierenberg wurde ein Pferd offenbar mutwillig verletzt.

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