Ein neuer Rastplatz an der Fulda

Radwegsanierung in Fuldatal wird vom Landkreis gefördert

Hier sollen bald Radfahrer Rast machen: Stefan Arend (von links), Radverkehrsbeauftragter Landkreis Kassel, Bürgermeister Karsten Schreiber und Bastian Tießen von der Gemeinde testen schon mal die neuen Radständer.
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Hier sollen bald Radfahrer Rast machen: Stefan Arend (von links), Radverkehrsbeauftragter Landkreis Kassel, Bürgermeister Karsten Schreiber und Bastian Tießen von der Gemeinde testen schon mal die neuen Radständer.

Bald können Radfahrer auf Höhe der ehemaligen Schleuse zwischen Wahnhausen und Knickhagen Rast machen. Auf knapp 30 Quadratmetern entstand am Ufer der Fulda ein neuer Rastplatz.

Fuldatal – Gerade ist in Wilhelmshausen die Umgestaltung der Uferpromenade fertig geworden, da entsteht ein paar Kilometer südlich bereits eine weitere Raststätte am Fuldaufer. In Höhe der ehemaligen Schleuse zwischen Wahnhausen und Knickhagen sind bereits die Pflastersteine verlegt und die Radständer aufgebaut.

„Der Platz ist im Sommer sehr beliebt, weil hier die Sonne lange steht“, sagt Fuldatals Bürgermeister Karsten Schreiber. Deshalb habe man sich für diesen Ort entschieden und mit dem Eigentümer des Geländes, dem Wasser- und Schifffahrtsamt, eine Vereinbarung über die Nutzung getroffen.

Auf der etwa 30 Quadratmeter großen Fläche wurden bereits Pflastersteine verlegt und drei Radständer aufgestellt. Beides hatte die Gemeinde noch auf dem Bauhof gelagert. Die gleichen Steine wurden auch an den Raststätten in Wilhemshausen verlegt und waren noch übrig. Zwei Picknick-Tischgruppen mit jeweils zwei Bänken und einem Tisch sollen im November geliefert und aufgestellt werden.

Standort des neuen Rastplatzes am Radweg R1 zwischen Wahnhausen und Knickhagen.

Förderung vom Landkreis Kassel

Insgesamt kostet das Projekt 17 300 Euro, von denen 7500 Euro vom Landkreis übernommen werden. Das Geld kommt aus dem Topf der Radverkehrsförderung, für die Kommunen beim Landkreis Kassel schnell und unbürokratisch Anträge stellen können. „Das ist total unkompliziert“, lobt Schreiber das Verfahren.

Fuldatal erhält bereits im vierten Jahr in Folge Geld, um sein Radwegenetz zu verbessern, und ist somit laut Stefan Arend, Radverkehrsbeauftragter des Landkreises, Spitzenreiter. „Eine Gemeinde, die einmal mitgemacht hat, bleibt auch dabei“, sagt Arend. Denn es gäbe immer etwas zu tun. „Der Bedarf an solchen Projekten wird so schnell nicht ausgehen.“

Besonders oft fördert der Landkreis zum Beispiel die Erneuerung von Radwegen, die durch Schlaglöcher, Wurzel- oder Frostschäden kaum noch befahrbar sind. So auch in Fuldatal, wo in diesem Jahr ein weiteres Projekt neben dem Rastplatz an der Fulda gefördert wird. Auf dem Radweg zwischen Ihringshausen und Vellmar wurden an drei Stellen zwischen dem Westring und der Arwed-Hahn-Straße auf 30 Metern Wurzelschäden entfernt und der Weg neu asphaltiert. Dafür bekam die Gemeinde vom Landkreis 1500 Euro Zuschuss. Der Landkreis hat in diesem Jahr Projekte in 13 Kommunen mit insgesamt 130 000 Euro gefördert. (Amira El Ahl)

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