Platz für Autos vor der Kirche

Fuldatal: Vor der Marienbasilika an der B 3 entsteht ein Parkplatz

Historischer Ort: Martin Knopp (links), Leiter des Fachbereichs Tiefbau in Fuldatal, und Bürgermeister Karsten Schreiber auf dem Gelände zwischen Marienbasilika und Mündener Straße in Wilhelmshausen. Hier entsteht derzeit ein neuer Parkplatz.
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Historischer Ort: Martin Knopp (links), Leiter des Fachbereichs Tiefbau in Fuldatal, und Bürgermeister Karsten Schreiber auf dem Gelände zwischen Marienbasilika und Mündener Straße in Wilhelmshausen. Hier entsteht derzeit ein neuer Parkplatz.

Seit knapp drei Wochen wird zwischen der Marienbasilika und der Mündener Straße (B 3) gebaut. Wo früher ein Haus stand, entsteht nun für 320.000 Euro ein Parkplatz für insgesamt 15 Fahrzeuge.

Fuldatal – Weder Knochen noch alte Wände oder Gräber haben die Arbeiter gefunden. Aber dafür geht der Bau des Parkplatzes an der Mündener Straße in Wilhelmshausen ohne Verzögerung voran. „Das hätte uns die Bauzeit verhagelt“, sagt Fuldatals Bürgermeister Karsten Schreiber (CDU).

Denn seit knapp drei Wochen wird zwischen der Marienbasilika und der Mündener Straße (B 3) gebaut. Wo früher ein Haus stand, entsteht nun für 320.000 Euro ein Parkplatz. Dafür musste das 900 Quadratmeter große Gelände vorbereitet und mit Schotter wieder aufgebaut werden, um die Standsicherheit zu gewährleisten, wie Martin Knopp, Leiter des Fachbereichs Tiefbau bei der Gemeinde, erklärt.

Bei der Marienbasilika handelt es sich um ein ausgewiesenes Kulturdenkmal, in deren Bereich sich das um 1140 gegründete Frauenkloster Wahlshausen mit Nebengebäuden und möglichem Kirchhof befand. Deshalb war für den Bau des Parkplatzes an dieser Stelle eine denkmalschutzrechtliche Genehmigung der Unteren Denkmalschutzbehörde nötig. Denn die Vermutung lag nahe, dass im Boden noch Bodendenkmäler wie Mauern oder Gräber vorhanden seien.

Während der gesamten Bodenarbeiten war ein Archäologe anwesend, der die Arbeiten überwacht hat. „Das wird von der Denkmalschutzbehörde verlangt, wenn man tiefer als 60 Zentimeter geht“, erklärt Knopp. Doch gefunden wurde nichts.

Nun können hier insgesamt 15 Parkplätze entstehen, davon drei Behindertenparkplätze sowie fünf Stellplätze für Motorräder sowie fünf für Fahrräder. Auch eine Schließfachbox wird installiert, in der man zum Beispiel seinen Helm abschließen und gleichzeitig in der Box den Akku seines E-Bikes aufladen kann. Auch der Anschluss für die behindertengerechte Toilettenanlage ist schon gelegt. Bis Anfang September soll alles fertig sein.

An der Uferpromenade wird derweil noch an den Naherholungsflächen gearbeitet. Die Bänke und Sitzgelegenheiten stehen bereits und auch zwei Liegestühle, von denen man den Blick auf die Fulda genießen kann, wurden gerade aufgebaut. Auch die Fitnessgeräte am Bewegungspfad wurden installiert. Wer hier Sport machen will, kann das ab Ende Juli mit unverstelltem Blick auf die Fulda tun. Bis zum 30. Juli ist der Radweg R1 noch gesperrt, dann soll die Fuldataler Riviera zur Nutzung freigegeben werden.(Amira El Ahl)

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