Girls’Day und Boys’Day am 26. März bietet die Chance, ins Berufsleben zu schnuppern

Klischeefrei gegen den Fachkräftemangel

Neues entdecken: Der Girls’Day bietet Mädchen zum Beispiel die Möglichkeit, in naturwissenschaftliche Berufe zu schnuppern.
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Neues entdecken: Der Girls’Day bietet Mädchen zum Beispiel die Möglichkeit, in naturwissenschaftliche Berufe zu schnuppern.

Eine klischeefreie Berufs- und Studienorientierung ist das Ziel von Girls’Day und Boys’Day.

„Der Tag setzt seit vielen Jahren ein Zeichen für eine Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees. Er ist für viele junge Menschen ein wesentlicher Impuls auf dem Weg der Berufsfindung“, sagt Romy Stühmeier, Leiterin der Bundeskoordinierungsstelle Boys’Day – Jungen-Zukunftstag.

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Der Praxistag erweitert für Mädchen und Jungen ab Klasse 5 den Blick auf ihre berufliche Zukunft. Sie lernen Ausbildungsberufe und Studienfächer kennen, die immer noch von Geschlechterklischees geprägt sind. Mädchen gewinnen Einblicke in technische und handwerkliche Berufe, sammeln Eindrücke im Bereich Industrie oder in der IT-Branche. Jungen erkunden an diesem Tag vielfältige Tätigkeiten, die im Gesundheits- und Pflegebereich sowie Erziehung ausgeübt werden. Soziale Einrichtungen und Bildungsinstitutionen öffnen ihre Türen und ermöglichen den Schülern so einen erfahrungsreichen Praxistag.

Auch Unternehmen profitieren

Unternehmen und Institutionen profitieren nachhaltig davon, den Aktionstag anzubieten: Das Interesse der Schülerinnen und Schüler, sich nach dem Girls’Day und Boys’Day um ein Praktikum oder einen Ausbildungsplatz zu bewerben, ist groß. Das belegt die aktuelle Girls’Day- und Boys’Day-Evaluation: 38 Prozent der Unternehmen, die sich mehrfach am Girls’Day beteiligen, bekommen Bewerbungen von ehemaligen Teilnehmerinnen – die Quote derer, die so eine Anstellung bekommen, liegt bei beeindruckenden 72 Prozent. Von den Institutionen, die mehrfach am Boys’Day teilnehmen, erhalten 24 Prozent Bewerbungen – auch hier ist die Transferquote hoch: 71 Prozent der ehemaligen Boys’Day-Teilnehmer, die sich bewerben, werden eingestellt.

„Die Aktionstage sind ein erfolgsversprechendes Instrument zur Nachwuchssicherung“, sagt Elisabeth Schöppner, Leiterin der Bundeskoordinierungsstelle Girls’-Day – Mädchen-Zukunftstag: „In Zeiten des Fachkräftemangels sind die Potenziale aller Menschen bei Unternehmen und Institutionen gefragt.“

Wer 2020 teilnehmen und jungen Menschen eine Chance zum Mitmachen bieten möchte, kann das Angebot auch gerne online eintragen unter: " girls-day.de/radar " boys-day.de/radar

Auch die Gemeinde Fuldatal bietet Mädchen in technischen Bereichen (zum Beispiel Waldschwimmbad und Wasser- oder Abwasserbereich) und Jungen im erzieherischen Bereich in den Kindertagesstätten die Möglichkeit, an diesem Tag Einblicke in diese Berufe zu gewinnen.

Wer Interesse oder Fragen hat, kann gerne anrufen: Susanne Kaeseler, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Fuldatal, Tel: 05 61 / 98 18 10 20. (zgi)

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